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Blog post mortem

24. April 2006 · 2 Kommentare

Nach dem Tod eines Menschen lebt ein Teil von ihm weiter. Freunde und Verwandte denken an den, der gegangen ist. Mit wissenschaftlichen oder belletristischen Veröffentlichungen, vielleicht auch einem selbstgebauten Haus bleibt etwas bestehen von seinem Schaffen.

Es ist einfacher geworden, Spuren zu hinterlassen. Durch das Blog “Berlin steil” wurde ich aufmerksam auf den Tod des Bloggers Karsten Hoffmann.

Ich finde, es ist eine schöne Idee, das Blog eines Menschen nach dessen Ableben weiterbestehen zu lassen. Wer nach dem Namen des Verstorbenen sucht oder zufällig auf die Seiten stößt, kann sich ein -natürlich unvollständiges- Bild davon machen, was für eine Persönlichkeit er war. Hinterbliebene, die bisher mit dem Netz nicht viel am Hut hatten, lesen vielleicht einige der Einträge nach und können neue Seiten entdecken an dem Menschen, den sie verloren haben.

Rubrik: Netzkultur

2 Kommentare bisher ↓

  • 1 zeineku.de » Sterbehilfe via Blog // 16. Mai 2006 um 16:40 Uhr

    [...] Neulich erwähnte ich den plötzlichen Tod eines Berliner Bloggers. [...]

  • 2 -thh // 15. März 2008 um 16:50 Uhr

    Die Spuren sind allerdings oft nur kurzzeitig: “Error 404 - Not found”

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