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Siemens und die Wikipedia

27. Mai 2006 · 2 Kommentare

Klaus Kleinfeld

BILD: SIEMENS-PRESSEBILD

Weil der Siemens AG nicht schmeckte, wie ihr Chef Klaus Kleinfeld in der Wikipedia beschrieben und beurteilt wird, schritt man kurzerhand selbst zur Tastatur und änderte den Artikel.

Dabei flogen einige Dinge wohl mit gutem Grund raus. Was ist denn Kleinfeld-spezifisch daran, daß Siemens wie viele andere Unternehmen in den vergangenen Jahren heimische Arbeitsplätze ins Ausland verlagert hat?

Allerdings strich man großzügig auch kritische Beschreibungen darüber, wie unter Kleinfeld die Mobilfunksparte von Siemens scheiterte und schließlich mit einem gewissermaßen negativen Kaufpreis an BenQ abgegeben werden mußte. Darob wird die Siemens-PR-Abteilung auf der Diskussionsseite zurecht scharf angegriffen.

Quelle: Blogdiplomatie

Rubrik: Netzkultur

2 Kommentare bisher ↓

  • 1 MiFoMM » Wikipedia: Lexikon oder Online-Pranger? // 28. Mai 2006 um 13:43 Uhr

    [...] weitere Artikel zu Siemens und Wikipedia: Blogdiplomatie: Siemens Wikipedia-Retuschen heise online: Image-Kosmetik für Siemens-Chef in Wikipedia zeineku.de: Siemens und die Wikipedia   [...]

  • 2 zeineku.de » SPIEGEL ONLINE und heise.de - Click, Copy & Paste? // 31. Mai 2006 um 16:07 Uhr

    [...] Bei heise.de liest man über den Fall Wikipedia und Siemens: […] Konzernmitarbeiter begannen, einzelne Formulierungen zu entschärfen, komplette Absätze und Verweise zu streichen oder zu ergänzen, um ihren Chef in einem besseren Licht erscheinen zu lassen. In der Siemens-Variante fiel so einfach der erste Halbsatz über die misslungene Sanierung des Handy-Geschäfts weg, auch von dem Aufgeld für BenQ war zeitweise nicht mehr die Rede. […] [...]

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