
SERVERSCHRÄNKE IN EINEM RECHENZENTRUM: WENN DIE DATEN DER GOOGLE-NUTZER EINMAL IN DER DATENBANK GELANDET SIND, BLEIBEN SIE VERMUTLICH AUF EWIG DORT UND KÖNNEN SPÄTER AUSGEWERTET SOWIE MIT ANDEREN INFORMATIONEN VERKNÜPFT WERDEN.
BILD: PIXELQUELLE.DE
Thomas hat sich bei blogressiv.de Gedanken über Datenschutz beim Bloggen gemacht und insbesondere nützliche und beliebte Dienste wie Adsense, die diversen Blogcounter und Technorati im Visier.
Diese Diskussion geistert immer wieder durchs Netz: Es ist hochproblematisch, in wie vielen Bereichen des Internets Google als erfolreicher Akteur mit hohen Marktanteilen über gewaltige Mengen von Daten seiner Nutzer verfügt. Desktopsearch, Google Toolbar, die klassiche Websuche und eben auch die kleinen Werbeanzeigen von Google Adsenese - alle diese Dienste generieren eine Fülle von Daten über fast jeden Nutzer des Internets. Zum Teil lassen sich die Informationen miteinander verknüpfen und enthalten so ein noch größeres Missbrauchspotential.
Ich persönlich sehe die Gefahren dieser Entwicklung und empfehle häufiger, sehr genau zu überlegen, welche Daten man Google anvertrauen will und welche nicht. Aus diesem Grund habe ich meine Gmail-Adresse bisher auch nicht aktiv genutzt. Das Adsense-Programm halte ich allerdings für vergleichsweise harmlos.
2 Kommentare bisher ↓
1 Mike Schnoor // 13. Juni 2006 um 21:23 Uhr
Ich sehe es ähnlich. AdSense kann mir recht egal sein, auch wenn es aus meinem Blog-Content einen Anzeigen-Pool schafft. Und Gmail bleibt für mich nur eine Art “Notfall-Storage”, wenn ich in einem Netzwerk keine Dateien verschieben kann oder falls etwas zu groß für die normalen Mails sind.
2 niels // 14. Juni 2006 um 11:02 Uhr
Genau. Bei meinen Leserzahlen ist es ja nicht so, daß ein Vermögen durch Adsense hereinkäme. Ist eher ein interessantes Experiment, um mal die Wirksamkeit von unterschiedlichen Banner-Plazierungen zu testen.
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