SPIEGEL ONLINE scheint fast jede halbe Stunde einen neuen Artikel zur Medien-Nachricht des Tages zu veröffentlichen.
Doch mit ihrem Erstaunen sind die SPIEGEL-Leute nicht allein: Bei Medienrauschen herrscht überwiegend verhaltene Freude. In den Kommentaren des TV-Bloggers dagegen streitet man gewohnt wild darüber, ob der Personalwechsel nun ganz furchtbar toll oder total doof ist. Anderenorts spricht man von “Pest und Cholera”.
Polit-Talkerin: Kleine Frau - große Quote - Die Fotostrecke. Zur Sendung passend schwachsinniger Titel.
Es jauchzet das Erste - Die Überschrift: naja. Jauch in einer Reihe mit Kerner und Gottschalk als in den Schoß der öffentlich-rechtlichen Muttersender zurückgekehrten Fernsehfiguren.
Bei Kerner würde mir ja viel besser gefallen, wenn er sich an Frau Christiansen und nicht an Günther Jauch ein Beispiel nähme.
Grüne fordern Jauch zum Werbe-Stop auf - Gut, daß wir so aufrechte und wachsame Politiker haben wie die medienpolitische Bundestagsgrüne Grietje Bettin. Sonst säßen demnächst jede Woche nach dem Tatort die Krombacher-Geschäftsführung und Jauch in gemütlicher Runde. Hans-Olaf Henkel, Randolf Rodenstock und Ursula Engelen-Kefer müßten sich neue Hobbies suchen.
Jauch statt Christiansen - Die Nachricht selbst.
Am meisten Zustimmung findet bei mir Reinhard Mohrs letzter Satz unter der Überschrift Queen Blabla dankt ab:
Und wenn ein unerbetener Rat erlaubt wäre: Sabine Christiansen sollte gleich aufhören, hier und jetzt. Es wäre ein Segen für alle Beteiligten.
Ein Kommentar bisher ↓
1 Channel Hopping » Jauch wird Deutschlands Talklady No. 1 // 24. Juni 2006 um 12:23 Uhr
[...] Eigentlich ging es mir nur um die Überschrift. Onion-Style, quasi. Die Nachricht selbst kann man ja bereits tausendfach nachlesen, inklusive erbitterter Debatten, wer nun das größere Übel ist. [...]
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