Daß man als Nichtverleger und Nichtjournalist seine Gedanken ins Netz und damit -zumindest theoretisch- in die Öffentlichkeit blasen kann, ist eine -nach Internet-Maßstäben- uralte Geschichte und hat auch wenig mit Blogs und zwonulligen Entwicklungen zu tun.
Neu ist hingegen, daß man heutzutage recht schnell und unkompliziert Feedback für die eigenen Ansichten und Stories erhält.
Angefangen bei eher hölzernen Methoden wie händischer Logfile-Auswertung oder Webalizer-Statistiken über ausgefeiltere Techniken wie Google Analytics bis hin zu blogspezifischen Werkzeugen wie Technorati und dem Blogscout-Counter gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, um herauszufinden, von wem man gelesen und wahrgenommen wird.
Anders geht es da offenbar den Profibloggern bei der WAZ, wenn man dem anonym bloggenden WAZler glauben darf.
Dessen für die WAZ offiziell bloggende Kollegen haben nach seiner Darstellung keinen Schimmer davon, ob ihre Texte gelesen und verlinkt werden. Weder haben sie Zugriff auf die Referrer-Statistiken noch irgendwelche Counterdaten.
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