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Phorms: Eliteschule mit Deppenleerzeichen

8. Dezember 2006 · 62 Kommentare

Die PHORMS Management AG betreibt in Berlin eine privat geführte und langfristig auf Gewinnerzielung ausgerichtete Grundschule. In anderen Städten will man weitere Schulen gründen. Kinder zahlungsbereiter Eltern sollen auf die beruflichen Anforderungen von morgen vorbereitet werden “durch hohe Bildungsqualität, ansprechende und niveauvolle Ganztagsbetreuung, individuelle Talentförderung sowie bilingualen Unterricht auf Deutsch und Englisch.”

phorms-website-screenshot

SCREENSHOT

Leider demonstrieren die Phormser auf ihrer Webpräsenz sehr deutlich, daß es sich lohnt, vernünftig Deutsch zu lernen, bevor man nach bilingualen Horizonten strebt. Denn da wird die “PHORMS Idee” beworben, es geht um die “PHORMS Schule”. Merkwürdig, daß man immerhin den “Top-Pädagogen” einen Bindestrich spendiert hat.

Aber gibt es nirgends in der “Phorms Schule” einen kompetenten Deutschlehrer, der seinem Arbeitgeber mal die korrekte Bildung von Komposita in der deutschen Sprache erläutert?

Immerhin erscheint einem das sonst so gern gescholtene staatliche Bildungssystem gleich wieder erheblich leistungsfähiger und wertvoller, wenn man sieht, was Privatschulen von unserer Sprache verstehen.

Rubrik: Netzkultur

62 Kommentare bisher ↓

  • 1 Henning // 8. Dezember 2006 um 3:55 Uhr

    Uhhh, das ist wirklich peinlich.

  • 2 niels // 8. Dezember 2006 um 11:08 Uhr

    Das passiert eben, wenn man schulische Bildung für Kinder bloß als zu verkaufendes Produkt sieht, für das man Märkte erschließen will. Wenn eine Institution, die zum Kernbereich öffentlicher Aufgaben gehört, in BWL-dominierte Hände gerät, ist es Zeit bremsend einzugreifen.

  • 3 Felix // 13. Dezember 2006 um 15:21 Uhr

    Meine lieben Herren,
    zum einen kann der Ausdruck “Phorms Schule” auch als verkürzte Überschrift gelesen werden, in welcher aus graphischen Gründen auf den Doppelpunkt verzichtet wurde. Zum anderen kann aus einem vermeidlich fehlenden Bindestrich kaum für eine Kultur- und Kapitalismuskritik abgeleitet werden. Ihr Kritik wirkt banal und neidisch.

  • 4 niels // 14. Dezember 2006 um 1:24 Uhr

    Werter Herr Felix,

    worauf bin ich nach Ihrer Ansicht denn neidisch? Mich ärgert fehlende Sprachkompetenz schon in der Werbebranche. Traurig werde ich eher, wenn ich sehe, wie solche Unsitten nun auch an aktienvergesellschafteten Grundschulen Einzug halten.

    Meine Kinder jedenfalls würde und werde ich auf eine Schule schicken, deren Außendarstellung von der Beherrschung elementarer Kulturtechniken zeugt.

    Und zu Ihrem Argument, der fehlende Bindestrich sei gar kein Fehler: Das mag bei “Phorms Schule” als Überschrift noch eventuell vertretbar sein, nicht aber bei “Die Phorms Idee”.

    Außerdem kritisiere ich weder Kultur noch Kapitalismus, höchstens den Umstand, daß diesen speziellen Kapitalisten ein wenig Sprachkultur fehlt. ;-)

  • 5 gabriele // 3. Januar 2007 um 19:22 Uhr

    Nun, meine Damen und Herren, wer spricht denn heute noch astreines Deutsch? Ich wette, jeder, aber auch jeder, macht irgendwo einen Fehler, man sollte das etwas großzügiger sehen und nicht gleich empfindlich sein oder eine Gesellschaftskritik daraus machen. Übrigens: Gewinnerzielung schreibt sich mit zwei “n”…

  • 6 Jutta // 6. Januar 2007 um 16:32 Uhr

    Hallo niels, get a life!

  • 7 Mario Ganick // 9. Januar 2007 um 0:27 Uhr

    Der Verfasser des Artikels hat offensichtlich noch keine sehr intensive Berührung mit Wortmarken oder CI gemacht: Es ist absolut normal, bewusste Abweichung von den orthographischen Regeln in Marken einzubauen. Der “Audi Partner” wird bei Audi natürlich ähnlich wie bei PHORMS und bei Tausenden anderer Marken ohne Bindestrich geschrieben. Wieder andere Marken - wie die dba - schreiben sich konsequent (auch am Satzanfang) klein oder benutzen Großbuchstaben oder Underscores im Wort. Das mag man schlecht oder kapitalistisch finden, aber es ist natürlich kein Fehler.

    Wenn ich bei Phorms was kritisieren würde, wäre das wohl eher der Name selbst. Das klingt eher nach Hautkrankheit als nach Schule.

  • 8 niels // 9. Januar 2007 um 11:07 Uhr

    gabriele: Besten Dank für den Hinweis, schon korrigiert.

    Jutta: Gleichfalls.

    Mario Ganick: Doch, ich hatte schon häufig zu tun mit CI und CD. Aber wenn etwas häufig falsch gemacht wird, wird es dadurch nicht richtiger oder schöner. Und gerade eine Schule sollte sich zuerst durch Sprachkompetenz und erst nachrangig durch eine gekünstelte Corporate Identity hervortun.

  • 9 Ralph Bax // 10. Januar 2007 um 14:27 Uhr

    Vielleicht sollte man sich eher über die Inhalte und die Ursachen für die hohe Nachfrage nach solchen Schulen unterhalten… Gewinnerzielung und Privatschulen im Bildungsbereich sind ja nicht unbedingt per se schlecht, wenn man auch mal die Situation im Ausland vergleicht. Genauso gilt natürlich, dass es viele sehr gute staatliche Regelschulen und engagierte Lehrer gibt.

  • 10 Nic // 10. Januar 2007 um 18:08 Uhr

    Persönlich empfinde ich es als etwas vorschnell und kleinlich die Kritik an einem gesamten Schulkonzept lediglich auf Oberflächlichkeiten wie die Verwendung bzw. das Auslassen eines Bindestriches zu beschränken. Denn von diesem höchst diskutablen “Fehler” lässt sich nur schwer direkt auf eine schlechte Schule schließen, sofern man sich auch mit deren Konzept nicht näher befasst hat.
    Also lasst euch nicht zusehr von banalen Äußerlichkeiten zu schnellen Urteilen über etwas oder jemanden verleiten!
    So haben bestimmt auch früher schon Eltern zu ihren Kindern beigebracht: “Du, ich weiß der Niels sieht etwas komisch aus, aber ich wette, wenn du ihn erst näher kennenlernst, dann ist der bestimmt ganz doll nett!”
    ;)

  • 11 Jacques // 10. Januar 2007 um 18:22 Uhr

    Nic: Natürlich sind das nur Äußerlichkeiten. Aber der erste Eindruck von einer Person, einer Sache oder einer Institution ist trotzdem nicht unbedeutend.

  • 12 niels // 10. Januar 2007 um 23:50 Uhr

    Ralph Bax: Das stimmt. Das ist eine wichtige Debatte. Aber ich finde tatsächlich, daß Bildung primär staatliche Aufgabe bleiben muß. Die allgemeine Schulpflicht und Recht auf Bildung sind wichtige zivilisatorische Errungenschaften, mit denen man sorgsam umgehen sollte.

  • 13 Diskussionen über Phorms-Grundschule &raquo zeineku.de // 10. Januar 2007 um 23:54 Uhr

    [...] Mein vor Weihnachten veröffentlichter Einwurf zur Phorms-Website wird inzwischen heiß diskutiert. Ungewöhnlich nach meiner Erfahrung, daß Leser eines schon älteren Beitrages, die ihn über Suchmaschinen finden, sich auch äußern. [...]

  • 14 Henning // 11. Januar 2007 um 4:32 Uhr

    Ganz unabhängig davon, was man von Privatschulen hält, sollte doch klar sein, dass eine Schule mit gutem Beispiel voran gehen sollte und nicht die Kinder (oder andere Besucher der Website) bezüglich der deutschen Sprache noch verwirren sollte. Das trägt doch letztlich dazu bei, dass dieser Fehler eine noch größere Anhänger- und Anwenderschaft findet.

  • 15 Joe // 14. Januar 2007 um 3:17 Uhr

    Richtige Ortografie ist eben keine PHORMSache.

  • 16 Christian // 25. Februar 2007 um 11:56 Uhr

    Im “Kapitalismus” (ich nenne das lieber “Marktwirtschaft”) verdienen nur die Geld, die vom Markt, also von den Nachfragern, honoriert werden und diesen Mehrwert stiften. Wenn es PHORMS in fünf Jahren noch gibt und die Gründer Geld verdienen, dann müssen ja wohl die Eltern der Kinder zufrieden sein. Wenn nicht - gibt es PHORMS eben nicht mehr.
    Das unterscheidet PHORMS von der staatlichen Regelschule…

  • 17 A.H. // 26. Juni 2007 um 23:13 Uhr

    Ich hätte die Phorms AG auch lieber als gemeinnützige AG gesehen (”gAG”), aber gut, schauen wir mal wie es sich entwickelt - Bildung gegen Bares entspricht offensichtlich dem Zeitgeist des 21.Jhdts - Studiengebühren sind ja auch ein Beleg für diese unsägliche Entwicklung.
    Was die Rechtschreibung betrifft finde ich es allerdings überaus übertrieben und kleinlich, jemandem das Fehlen eines Bindestrichs vorzuwerfen. In meinen Augen ist die Idee der Rechtschreibung zutiefst spießig und diskriminierend - ich lasse ihren Sinn nur gelten, weil man dank Rechtschreibung über Google besser recherchieren kann (doch moderne Suchtechnologien finden auch ähnliche Schreibweisen). Ansonsten finde ich, dass die Sprache ein Werkzeug des Menschen ist und nicht umgekehrt der Mensch ein Sklave von Regeln, die irgendein Konsortium nach irren Überlegungen festlegt (”Ketschap” und “Schifffahrt” oder wie war das).
    In vielen anderen Ländern und Kulturen kennt man bis heute keine einheitlichen Schreibregeln und fährt damit sehr gut. Ganz abgesehen von den unzähligen Legasthenikern, die täglich im Schulsystem schikaniert werden… “Wer nämlich mit “h” schreibt ist dämlich” - darauf kann man nur antworten: Wer das Wort “dämlich” benutzt ist frauenfeindlich, denn “dämlich” kommt von “Dame” und ist negativ gemeint, während “herrlich” von “Herr” kommt und positiv gemeint ist.

    Glücklicherweise hat das Internet und die SMS-Kultur den jungen Generationen eine Möglichkeit geschaffen, so zu sprechen wie sie es für richtig halten:
    z.B. “Kann heude net, afaik funzt das besser wenn Dus noma uploadst”
    (Freiheit von Schrift&Sprache ist Freiheit des Denkens)

  • 18 niels // 2. Juli 2007 um 12:09 Uhr

    Natürlich muß niemand schreiben, wie es die Rechtschreibregeln vorsehen, aber es erleichtert doch erheblich die Verständigung.

  • 19 Phorms-Schulen: Sie können es doch // 26. September 2007 um 16:29 Uhr

    [...] einem knappen Jahr habe ich mich hier bloggenderweise darüber geärgert, dass der Berliner Privatschulbetreiber Phorms AG nicht mal in der Lage sei, korrektes Deutsch auf [...]

  • 20 The Doctor // 18. November 2007 um 23:13 Uhr

    Treten Sie doch einfach einen Schritt zurück und schauen Sie sich an, was Sie (gemeint ist der Autor des obigen Artikels) hier verzapft haben. Es ist bestenfalls unterhaltsamer Zeichenmüll. Im schlimmsten Fall aber verunglimpfen Sie ein wirklich gelungenes Schulkonzept, nur weil Ihnen ein Bindestrich fehlt. War Ihr Deutschlehrer wirklich so ungerecht zu Ihnen?

    Als Amerikaner kann ich dazu nur sagen: Get a life, buddy.

  • 21 niels // 19. November 2007 um 20:07 Uhr

    Es ist bestenfalls unterhaltsamer Zeichenmüll.

    Wer sagt denn, dass ich mehr wollte?

    Als Amerikaner kann ich dazu nur sagen: Get a life, buddy.

    Was sich Ihrem reichlich verspäteten Kommentar unter einem Uralt-Artikel dann erst recht entgegenhalten lässt.

  • 22 ARI // 12. Dezember 2007 um 20:18 Uhr

    ich habe mich während meiner gesamten Schulzeit nie wohl in “unserem Schulsystem” gefühlt. Trotzdem habe ich dann aufgrund des Umgebungsdrucks meinen mittlerweile 18 jährigen Sohn in das Regelschulsystem eingeregelt. Der Erfolg blieb wie bei mir aus.

    Nun habe ich meinen 5 jährigen Sohn in Berlin angemeldet und einen kleinen Einblick in das Phormssystem haben können. Die Rektorin hat es sich nicht nehmen lassen, mit allen Eltern ein kurzes Einzelgespräch zu führen und meine Frau und ich hatten danach ein wirklich positives Gefühl. Die Schule wirkt lebendig und die Kinder scheinen sehr viel Eigenständigkeit zu haben.

    Ich freue mich für meinen Sohn, dass er die Chance kriegt, nicht nach einen “Regel-System” lernen zu müssen, sondern Schule mit Eigenständigkeit - natürlich auch mit REgeln - erfahren zu können.

    Und da ist es mir wirklich sCheißeGal, wie man was schreibbt!

    Vielleicht sollte man ein wenig Göthe lesen, dann kommt man schon drauf, dass das nicht wirklich wichtig ist.

    Und an Nils: Grau ist alle Theorie, doch grün ist der goldene Baum des Lebens.

  • 23 The Doctor // 11. Januar 2008 um 22:35 Uhr

    Nils:

    Uraltartikel, oder Uralt-Artikel? Oder vielleicht doch Uralt Artikel?

    Ich bleibe bei meiner These: [gelöscht, N.B.]

    Oh, hat das weh getan?

    [Nein, aber bleiben Sie für anonyme ad-hominem-Attacken doch trotzdem bitte in Ihrem eigenen Blog. ]

  • 24 Marlene // 15. Januar 2008 um 21:08 Uhr

    Ich würde mir wünschen, daß möglichst viele Kinder und Eltern von ihren Erfahrungen bei PHORMS berichten, statt Rechtschreibdiskussionen zu führen.

  • 25 Hilleke // 22. Februar 2008 um 23:32 Uhr

    Mein Kind ist seit ca einem halben Jahr bei Phorms. Anfangs war ich sehr zufrieden. Leider hat sich im Laufe der letzten Monate etwas Unbehagen bei mir aufgestaut. Die Kinder dürfen seit neuestem keinen Krach mehr auf dem Schulhof machen oder raufen, da sich die TU gestört fühlt. Da sich das Sportprogramm auf 2x eine 3/4 Std in der Woche reduziert ( Schwimmen zählt kaum, da die Kinder von einer Stunde ungefähr 20 Min. Fahrtweg zur Schwimmhalle haben, umziehen etc…)ist es sehr bedenklich, wenn die Kinder praktisch keinen körperlichen Ausgleich finden.Wer die Hände in die Hosentaschen steckt, darf dann den Schulhof fegen.
    Inhaltlich weiß kaum ein Elternteil, was im Unterricht eigentlich konkret gemacht wird.
    Eltern werden systematisch beruhigt und ruhiggestellt mit top Zeugnissen.Leider gibt es keine klasseninteren Elternabende, dies könnte allgemeine Kritik entflammen lassen, es gibt Schulelternabende, die interessieren mich aber nicht.Das Problem bei unserer KLasse ist auch noch, daß darin viele schlecht erzogene und massiv gestörte Kinder sind, wir gehörten zu den Anfängern, am Anfang haben sie jeden genommen, der wollte, nur um die Klassen vollzukriegen, nun leidet meine Tochter unter den Chaoten, die von der sehr lieben, aber leider inkompetenten Kl. lehr. nicht besänftigt werden können. Es gibt sehr viel zu sagen.Euer bescheuertes hochtrabendes Gelaber mit Rechtschreibungsgezeter geht mir auf die Nerven. Das ist doch alles nur künstlich aufgebauschtes Geplänkel. Wo ist der Inhalt? Was steckt hinter den Phorms “I Love Teaching”- Taschen und derPhorms Phrase : “Individuelle und gute Bildung”?Wahrscheinlich werde ich gesteinigt, wenn ich öffentlich was Schlechtes über dieses Schule sage.

  • 26 niels // 24. Februar 2008 um 18:18 Uhr

    “Wahrscheinlich werde ich gesteinigt, wenn ich öffentlich was Schlechtes über dieses Schule sage.”

    Von mir nicht. Ich habe ja auch so meine Bedenken in bezug auf privat geführte und kommerziell ausgerichtete Schulen.

    Interessant übrigens auch, dass private Schulen in Schweden dem Vernehmen nach in dem Verdacht stehen, milder zu benoten als ihre staatlichen Mitbewerber.

  • 27 zibanke // 7. März 2008 um 15:07 Uhr

    Ich muss mich da mal zu Wort melden, weil ich auch finde, dass Sprachgebrauch und Inhalt im Zusammenhang stehen. Viel seltsamer als den affigen BindeStrichQuatsch bei P Horms finde ich, dass laut Homepage die kleinen BEsucher der Schule dort nicht Schülerinnen und Schüler genannt werden, weil das Beamtendeutsch wäre, sondern students. Lustig, oder? Und bei einem Mitarbeiter der Schule namens Michael Köhler steht, er habe sich “bereits während der Schulzeit für Bildung interessiert”. Ich finde toll, dass dort Menschen tätig sind, die sich für Bildung zumindest interessieren.
    Nachdem meine diesberzüglichen Anmerkungen auf der Phorms-Forum-Seite zunächst von eilfertigen Privatschulfreunden böse abgetan wurden, hat mir inzwischen jemand geantwortet, dass die Konzeptumsetzung bei Phorms tatsächlich eher mangelhaft wäre. Sonderbar, dass schon 30 Minuten nach diesem Posting das Forum gesperrt wurde, oder?
    Über Privatschulen freut sich:
    Lutz Zibanke

  • 28 Skipsy // 14. März 2008 um 9:38 Uhr

    Phorms – FAKTEN
    die alle Eltern haben, wenn sie sich für die monatlichen Treffen der PTO (Elternvertretung) mit den Schulleitungen (Grundschule, Gymnasium) interessieren. Spätestens ab April werden die Protokolle der Treffen aber auch an alle Eltern per eMail versandt.
    Schule und Technische Universität teilen sich einen Gebäudekomplex, aus dem die TU in Etappen ausziehen wird. Wie wir alle wissen, können spielende Kinder durchaus eine bemerkenswerte GERÄUSCHKULISSE entwickeln. Und wie ebenfalls allgemein bekannt sein dürfte, kann Lärm durchaus beim konzentrierten Arbeiten stören. Da sich das Verhältnis nicht zu allen TU-Mitarbeitern gleich unkompliziert gestaltet, versucht die Schule, im Bemühen um eine gute Nachbarschaft, dem Lärmpegel im Hof wenigstens die Spitzenwerte zu nehmen.
    Das Gebäude ist denkmalgeschützt. Damit die vielen in den Hof gerichteten Fenster nicht in Gefahr geraten, wurde das BALL SPIELEN abgeschafft. Die Grundschüler fanden das überhaupt nicht prickelnd und haben eine Abordnung zur Direktorin geschickt mit der Forderung, Ball spielen wieder zu erlauben. Diese hat ihnen erklärt warum das nicht geht. Gleichzeitig hat sie die Kinder gefragt, welche Spiele ihnen denn helfen würden, dieses Verbot zu verschmerzen. Die Schüler haben eine Wunschliste zusammengestellt. Die Bestellung ist bereits erfolgt! Außerdem wird in Zusammenarbeit mit der PTO an einer kindgerechteren Gestaltung des Schulhofes gearbeitet, die möglichst noch vor den Sommerferien angegangen werden soll. An weiteren Alternativen wird ambitioniert gearbeitet.
    Was das SPORTprogramm betrifft, hat die Schule ein temporäres Problem. Durch den in der Schwebe befindlichen Eigentümerwechsel der Liegenschaft konnten die Räumlichkeiten, die zur eigenen Turnhalle umgebaut werden sollen, bisher nicht angemietet werden. Die Pläne sind fertig und werden umgesetzt, sobald der Mietvertrag unterschrieben ist.
    Was die UNTERRICHTSINHALTE betrifft wird am 9. April 2008 ab 19.00 Uhr der zweite Curriculum Abend veranstaltet, an dem die Lehrpläne aller Jahrgangstufen und weitere Projekte vorgestellt werden. Die Lehrer stellen sich den Elternfragen.
    ELTERNABENDE gehörten bisher nicht ins Phorms-Konzept, da alle Eltern jederzeit die Möglichkeit haben Lehrer direkt anzusprechen. Soweit ich gehört habe, wird davon gerade in der Grundschule rege Gebrauch gemacht. Bei Bedarf führen die Lehrer auch noch um 17.30 Uhr Elterngespräche, obwohl sie eigentlich schon um 16.00 Uhr Feierabend haben. Dennoch konnte die PTO die Schulleitungen überzeugen, dass Elternabende wichtig sind. Deshalb wird es ab dem kommenden Schuljahr mindestens einen Elternabend pro Schuljahr geben. Angestrebt wird einer pro Halbjahr.
    Was die SCHULNOTEN betrifft kann ich versichern, dass mangelhafte Leistungen auch genau so bewertet werden. Wer allerdings der Meinung ist, dass es ein „sehr gut“ nur geben darf, wenn die Klassenarbeit absolut keine Fehler aufweist, der wird auch finden, dass Phorms zu gute Noten vergibt. Ich aber finde es durchaus vertretbar, wenn z. B. in Mathe ein „sehr gut“ auch noch mit ein oder zwei (blöden) Rechenfehlern vergeben wird, wenn ansonsten eindeutig ist, dass das notwendige Fachwissen beherrscht wird.
    Ich kann nur raten, den offen DIALOG mit der Schulleitung zu suchen. Nach meinen bisherigen Erfahrungen wird konstruktive Kritik wirklich ernst genommen. Wem dies gar nicht liegt, der kann ja die Koordinatoren der PTO ansprechen. Und gesteinigt wird niemand. Meines Erachtens hat jedes Unbehagen einen Grund dem man nachgehen sollte. Im Idealfall lässt sich daraus eine objektive Erkenntnis für alle gewinnen.
    Schließen möchte ich mit einen Zitat, dass ich als kleine Anregung zur Reflexion verstanden wissen möchte. Es stammt von Kardinal Richelieu und lautet: „Man gebe mir sechs Zeilen, geschrieben von dem redlichsten Menschen, und ich werde darin etwas finden, um ihn aufhängen zu lassen.“ Die absolutistische Eminenz scheint ja heute noch reichlichGleichgesinnte zu haben.

  • 29 kleinschmidt // 30. April 2008 um 11:54 Uhr

    Weitere Phorms-Fakten…
    In Frankfurt gibt es zur Zeit weder eine PTO noch klasseninterne Elternabende. Es gibt die vielzitierte Open-Door-Policy der Schulleitung, die aber offensichtlich nicht jedermanns Geschmack ist. Es mag daran liegen, daß der Direktor der deutschen Sprache nicht mächtig ist, vielleicht auch daran, daß nicht alle Eltern fliessend englisch sprechen, was zu Hemmungen bzw. einer gewissen Verhandlungsunsicherheit führt.
    Ob das Institut “Elternabend” zum Phorms-Konzept gehört oder nicht ist eigentlich nicht der Punkt, denn Eltenabende sind gesetzlich verankert. Interessant ist doch, warum sich Phorms so heftig gegen Elternabende wehrt? Ist ihnen der Ausruck zu “deutsch”? Wäre irgendwie albern oder? Wenn man auf den Infoabenden im Vorfeld den Interessenten erzählt, daß eine starke Einbindung der Eltern erwartet wird, muß man sich über den Unmut der gleichen Eltern nicht wundern, wenn diese letztlich privat Elternabende organisieren, um sich auszutausen. Es scheint, daß gerade dieser Austausch vermieden werden soll. Leider wird eine derartige Eigenintiative seitens der Schulleitung keineswegs begrüßt.
    So gut das Phorms-Konzept ohne Frage ist, etwas mehr Flexiblität im Hinblick auf die Bedürfnisse der Eltern wäre von Vorteil.
    So kann es auch nicht angehen, daß vor den Sommerferien wg. einer Lehrerkonferenz zwei zusätzliche Ferientage anberaumt werden. Auf Nachfrage bei der Schulleitung und in Berlin bekommt man die lapidare Antwort, man hätte doch rechtzeitig Bescheid gegeben. Ausserdem sei so eine Konferenz für die Lehrer wirklich wichtig. Der Einwand, man sei berufstätig, ob es denn wenigstens eine ersatzweise Betreuung der Kinder gäbe (wenn schon kein Schulbetrieb stattfindet), wird abgewiesen mit dem Kommentar, man könne doch Grosseltern einspannen… Da ist man dann schon etwas sprachlos. Vergessen wir doch einfach den im Konzept angepriesenen “verlässlichen Ganztagsschulbetrieb”. Vergessen wir den Schulvertrag, in dem geschrieben steht, dass die hessischen Schulferien gelten. Vergessen wir auch, dass die zusätzlichen drei beweglichen Ferientage bereits für andere Events verplant sind. Ein derartiges Vorgehen ist schlichtweg unprofessionell und vertragswidrig noch dazu. Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Niemand hat etwas gegen eine Lehrerkonferenz. Ohne Frage ist der Austausch der Lehrer wichtig. Wenn jedoch die Schule zwei Tage vor dem offiziellen Ferienbeginn schließen will, müssen die Eltern mit eingebunden und Lösungen erarbeitet werden, mit denen alle Beteiligten gut leben können.
    Das Phorms-Management scheint zu vergessen, dass solche vermeintlichen Kleinigkeiten Kreise ziehen. So ist mir konkret der Fall von zwei Familien bekannt, die aus den oben beschriebenen Gründen Schulverträge für das kommende Schuljahr nicht unterschrieben haben…

  • 30 Bill // 10. Mai 2008 um 14:14 Uhr

    [Hier stand ein beleidigender Kommentar, den ich gelöscht habe. Niels]

  • 31 emilia // 30. September 2008 um 12:16 Uhr

    Unser Kind besucht die neue Phorms-Schule in Hannover. Wir haben mit unserem “Campus” viel Glück gehabt. Bewegung auf dem wunderschönen Schulhof gibt es durch Ballspiele ausreichend. Wir haben keine Perfektion von Anfang an erwartet. Der Unterricht scheint jedoch sehr positiv zu verlaufen - vom Konzept durchdacht und sehr motivierend. Unser Sohn jedenfalls geht gerne zur Schule. Wegen der Meckerei bezüglich der flexiblen Ferientage: diese sind im Schulvertrag verankert, so wie an jeder Regelschule auch. Man könnte wirklich meinen, es ginge manchen Eltern hier nur um eine hundertprozentig sichere Betreuung/ Aufbewahrung ihrer Kinder, so dass ihr eigenes Leben dadurch einfacher wird. Auch wir haben mit unseren älteren Kindern schon Erfahrungen mit der Regelschule gemacht und dort z.T. haarsträubende Zustände in Bezug auf Unterrichtsausfall und unerträgliche Mitschüler vorgefunden. Mit solchen Vergleichsmöglichkeiten ist man vielleicht eher geneigt, mit dem Phorms-Konzept ein wenig wohlwollender umzugehen! Elternabende sind bei uns übrigens völlig gesetzteskonform eingeplant und es werden nächste Woche offizielle Elternvertreter gewählt. @ kleinschmidt: mehr Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Eltern ??? Um wen geht es hier eigentlich?

  • 32 mercedes // 19. Oktober 2008 um 15:08 Uhr

    Ich verstehe die Aufregung nicht.

    Die Phorms-Vorstände (die geschickterweise auch in den geschäftsführenden Posten der regionalen GmbHs fungieren und der AG damit durch den “Handel” mit Dienstleistungen regen finanziellen Zufluss sichern) verheimlichen nicht, dass sie über keinerlei pädagogische Qualifikationen verfügen, sondern stattdessen ausgewiesene Spezialisten fürs Geschäftemachen sind.

    Vielleicht liegt es daran, dass es mir nicht gelingt, mehr über den Unterricht an den Phorms-Schulen in Erfahrung zu bringen als die abgedroschenen Parolen, die Phorms permanent und werbewirksam selber verbreitet.

    An alle Privatschuleltern: Lest die Verträge, bevor Ihr sie unterschreibt. Ihr habt nur Anspruch auf das, was da drinsteht.

  • 33 klosterweiher // 27. Oktober 2008 um 0:11 Uhr

    DIE SCHATTENSEITEN (Frankfurt)

    die Schulleitung
    - erweckt zunehmend den Eindruck, kein Interesse an der Deutschen Sprache und der Kultur-/ Bildungspolitik zu zeigen:
    wie werden eigentlich Verhandlungen mit örtl. Schulbehörden geführt oder bei der Suche nach einer Turnhalle oder der dringend benötigten neuen Schulimmobilie?
    - warum sperrt man sich gegen die Wahl von Elternvertretern - nur weil in angelsächsischen Ländern unüblich und es “auch so geht”?
    - kein Dank an Eltern, die sich einsetzen für das erfolgreiche Finden einer Turnhallenmitnutzung oder der Mitnutzung der Kinderbibliothek einer benachbarten Bürgerstiftung.
    - Probleme werden ausgesessen:
    seit einem Jahr gibt es Beschwerden + Vorschläge über die Qualität des Essens (wird geliefert vom Polizeipräsidium: kindgerecht? gesund?),
    der Wunsch nach regulären Elternabenden/Elternvertreterwahl …. nichts hat sich getan (@kleinschmitt: teile 100% die Aussage! )
    >> gibt es hier ein ernsthaftes inter-kulturelles Problem??
    - warum wird der Schulleitung seitens des Managements nicht endlich ein deutschsprachiger Co-Rektor zur Seite gestellt, wie in anderen (Phorms-)Schulen üblich - hier wäre das nötiger denn je!!
    Verweis: frühere Stellenbeschreibung der Schulleitung im web erforderte selbstverständlich unbedingte Bilingualität!

    die Kommunikation
    - für jedes verlorene Kettchen gibt es eine Rundmail (gut), für wirklich wichtige Informationen aber, zB. dem plötzlichen und unerwarteten Ausscheiden einer sehr geschätzten, engagierten Lehrkraft zum neuen Schuljahr gibt es keinerlei Info/ Erklärung, ebensowenig werden neu eingestellte Lehrer + Assistenten angekündigt, eingeführt und vorgestellt.
    oder: der neue Schulstandort: Gerüchte kursieren, Katastrophenmeldungen: Eschborn, Riedberg, …. wie ist der Stand der Dinge - man hält sich bedeckt.
    - gesprochen wird gebetsmühlenartig von open-door-policy, jedoch geht das (mit der Schulleitung) nur auf Englisch, was einige Eltern hemmt.( siehe posting Kleinschmidt)
    Mit der open-door-policy möchte man dem Wunsch nach Elternabenden vorgreifen, ergänzt durch Lehrplanabende. Bei diesen Veranstaltungen ist ein anschließendes Diskussionsforum meist nur kurz möglich und eher als Frage-Antwort-Gespräch ausgelegt, selbstverständlich nur in Englisch, da sonst für den Schulleiter nicht machbar. Es gab bisher immer einen abrupten Abbruch der gerade laufenden Themen durch den Schulleiter mit Verweis auf das Ende der Veranstaltung. Es verhärtet sich der Eindruck bei den Eltern, auch den wohlwollenden, daß eine kritische Gesprächskultur nicht intendiert, ein konstruktiv hinterfragendes Forum definitiv unerwünscht und inhaltlich mitdenkende und mitgestaltende Eltern nicht gewollt sind - Elternmitarbeit, Elternengagement soll sich offenbar auf Charity-Ebene bewegen.
    - es gab im verg. Frühjahr eine QM-Umfrage, die von den Eltern auszufüllen war, offenbar an allen Schulen.
    Die Fragen: ca. 5 halbe Seiten, häufig suggestive Fragen und im Schnellverfahren auszufüllen - online, auf der letzten Seite die Möglichkeit, noch in Satzform Ergänzungen einzufügen - ein paar wenige Zeilen waren dafür im Formular vorgesehen…
    Die Auswertung der Ergebnisse, die die Eltern erhalten haben war lächerlich kurz, oberflächlich und keineswegs offen. (FfM: Scheinbar gab es beim Essen Nachholbedarf (einziger Kommentar) - wie gesagt, auch hier hat sich seither nichts getan)

    Sonstiges:
    - fröhlich zähneputzende Kinder wie in Imagefilm und auf Fotos zu sehen gibt es hier nicht.
    Süßkram ist zu recht verboten,aber Lunchpakete enthalten grundsätzlich zuckerige Milchgetränke/Säfte und Süßriegel
    - zu wenig Sportunterricht / Bewegung
    - die beigebrachten Lieder v.a. im Chor dürfen nur in Englisch sein….. - meine Güte…! wir sind in einer Bi-lingualen Schule. Die Kinder lieben das Singen. Und es gibt so tolle deutsche Lieder! Warum nicht von allem ein bißchen??
    - die Teilnahme am Chor ist nur möglich, wenn man im Hort angemeldet ist, was seit dem laufenden Schuljahr nun auch tageweise möglich ist. Dies bedeutet: daß man pro wöchentlich einzeln gebuchtem Horttag 50€ monatl. bezahlt. Holt man sein Kind direkt nach dem Chor um 17h ab (weil man weitere Hortzeit eigentlich nicht benötigt oder benötigen will!) bezahlt man also 50€ monatl. für eine AG, die in dieser Form eigentlich in jeder Schule existieren. Ebenso externe - und selbstverständlich - zusätzlich zu bezahlende Kurse z.B. für Instrumentalunterricht dürfen nur gebucht werden, wenn man ein angemeldetes (zahlendes) Hortkind ist.
    Aus diesem Grund haben einige Familien nach Bekanntgabe wütend direkt ihre zunächst angemeldeten Kinder wieder abgemeldet. Auch ein Yoga-Kurs kam so leider nicht zustande (wer ist bereit 50€(Hort)+35€ (Kurs)monatl. zu bezahlen? )
    Das Statement der Schule: wir haben keine Probleme mit mangelnden Anmeldungen zum Chor - natürlich: die Hortkinder wollen alle gerne in den Chor gehen - zahlreich. Deswegen fällt nicht auf, wenn die Nicht-Hortkinder fehlen.

    Entsteht an dieser Stelle eine Entmixung des ständig gepriesenen Sozialen Mixes ?

    - das Spielbedürfnis der Kinder ist in den kleinen Klassen noch sehr groß, es gibt in der Reception anfangs Kinder, die erst 5 Jahre alt werden.. es wäre schön, wenn es im Hort die Möglichkeit gäbe nach einem langen Schultag bis 16h einfach nur noch zu spielen: eine große Kiste Holzbauklötze, eine große Legolandschaft bauen und diese stehen lassen zu dürfen bis morgen, eine Puppenecke, … nicht alle wollen immer Clubs und Kurse. Wann sollen unsere Kinder denn einfach mal nur noch spielen dürfen - wenn nicht hier?

    DIE GANZ GROSSEN SONNENSEITEN
    Sehr-sehr engagierte Lehrer !!
    Die Lehrer kennen jedes Kind sehr gut
    Es wird wirklich auf jedes einzelne Kind geschaut, wo Stärken u. Schwächen liegen u. entsprechend darauf reagiert
    Immer kurzfristige Kontaktaufnahme mit den Lehrern möglich!
    … und plötzlich reden die Kinder Englisch!
    Die Kinder sind sehr stolz auf ihre Schule.
    Das Curriculum erleben wir als überzeugend und funktionierend.
    Alles Positive, das Herr Wolfgang Schnitzler bei seinem Vortrag über die Ergebnisse seines Audits zu berichten hatte…

    aber NB: gleichzeitig hat auch dieser (offensichtlich sehr erfahrene!) Pädagoge heftig darauf hingewiesen, daß die Schule sich auch weiterhin noch bewähren muß und entspr. Prüfungen standzuhalten hat und…. daß eine Mitgestaltung u. Mitsprache durch die Eltern notwendig ist…!
    Wir pfeifen auf die immer noch völlig undurchsichtige “PTO” und wünschen uns einfach eine gesetzesmäßige Elternvertretung

  • 34 Chris // 9. November 2008 um 22:10 Uhr

    Wir haben überlegt, ob wir unsere Tochter auf die Phorms-Schule in Frankfurt schicken sollen. Allerdings ist die Wartelistefür das nächste Jahr bereits geschlossen.
    Trotz aller Kritik scheint zumindest noch eine sehr große Nachfrage zu bestehen.

    Was mich wundert ist, dass fürs nächste Schuljahr ein neues Gebäude bezogen werden soll, das immernoch nicht gefunden ist.

  • 35 Daniela // 11. November 2008 um 19:27 Uhr

    Hat jemand hier schon Erfahrungen mit der Phorms-Schule in Hamburg? Diese existiert ja erst seit einigen Monaten….

  • 36 Espresso // 14. November 2008 um 23:52 Uhr

    Unsere Bildung muss neues Territorium beschreiten können. Bislang haben wir in Deutschland die Situation erreicht, dass die traditionelle Idee der ständisch und fachlich differenzierten Bildung im Widerspruch zur Ausrichtung auf die Produktion von Humankapital durch die Vermittlung von Grundkompetenzen steht. Was ich hier oben sehe, sind Luxusprobleme. Wichtig ist, was dabei raus kommt, und das für die Zukunft gut gewappnete Kinder. Und da sollte eine Schule auch neue Wege beschreiten können.

  • 37 klosterweiher // 17. November 2008 um 13:22 Uhr

    sehr geehrter Espresso,

    ich bitte um eine Erklärung, was Luxusprobleme sind - verstehe Ihren Beitrag nicht so ganz.
    ist es Luxus, wenn erwartet wird, daß die Kinder ein gesundes Essen erhalten?
    ist es Luxus in unserer globalisierten Welt, wenn man weiß dass unsere Industrienationen den Hauptbeitrag an der Klimaveränderung und der 3.-Weltarmut tragen und man deswegen vielleicht endlich mal anfängt, bei der Ernährung nicht Masse statt Klasse zu produzieren - ist das nicht auch der ideelle Anspruch einer solchen Schule - um mal weiter zu greifen.
    kennen Sie die slow-food-Bewegung? oder Lohas? von denen ist Phorms sogar ausgezeichnet worden - hat mich gefreut für sie…

    “Neue Bildungsformen” heißt für mich auch Blickereweiterung vom Tellerrand in die Welt, und genau so habe ich einen Teil dieser Schulphilosophie auch verstanden.

    ist es Luxus, wenn Eltern das Bedürfnis haben, an der Gestaltung einer Schule, die sich aufgemacht hat, neue Wege zu beschreiten, teilzuhaben?
    Wenn sie sich entschieden haben, einkommensabhängig jeweils luxusviel Geld bezahlen und eigentlich ihre Kinder nicht nur an der Pforte abgeben und später wieder abholen wollen?
    Wenn Sie sich von einer Schulleitung ernst genommen fühlen wollen - als ebenbürdige mitgestaltende Erziehungsberechtigte und - ja auch - als ihr Kunde?

    Diese zwei herausgegriffenen Punkte: sind das die neuen Wege, die Sie meinen?

    Ich glaube alle Eltern, die Ihre Kinder bei phorms angemeldet haben, haben den Wunsch und die Offenheit, daß es sinnhaft, ja notwendig ist, neue Wege zu beschreiten.

    ach ja - und falls Sie das Smartboard meinen, die interaktive, weiße Schultafel- die ist sicher schick und sehr modern und nützlich, aber gemessen an einer guten Pädagogik vielleicht nicht zwingend lebensnotwendig.. Wirklich wichtig ist, daß Kinder Spaß am Lernen bekommen, und als kritikfähige Erwachsene mit gesundem Menschenverstand, Rückrat, Zukunftsvisionen, Lebenslust und Ausdauer Ihre Schule beenden mit welchem Abschluß auch immer! genau wie Sie sagen - gut gewappnete Kinder!

    also nochmal die Bitte: um was für Luxus-probleme handelt es sich?

  • 38 lehrer21 // 12. Dezember 2008 um 0:16 Uhr

    Im der niederländischen Schulverwaltung hat sich schon vor 30 Jahren das Modell der ‚partizipativen Führung’ durchgesetzt. Der Vorgesetzte ist zur Unterstützung seiner Lehrer, Kinder und Eltern da. Das niederländische Schul-Management muss man sich als eine Art umgekehrte Pyramide vorstellen: Der Chef trägt alles, leitet und begleitet. Eine typische Formulierung lautet: Er dient duidelijk te zijn waar wij naartoe willen, es muss deutlich sein, wo wir hin wollen. In Deutschland werden Entscheidungen tendenziell eher durch die Behörden oder Ministerien allein vorbereitet und durchgesetzt, in den Niederlanden geschieht das gemeinsam mit allen. Nachteil: Man muss ständig im Gespräch sein und aufpassen, dass alle „an Bord“ bleiben. Sitzungen und Versammlungen können dadurch manchmal ziemlich lange dauern. Dann muss man sich eben die Zeit nehmen und alles andere stehen lassen. Das ist für mich Luxus.

  • 39 lulu // 12. Dezember 2008 um 22:54 Uhr

    Phorms-Hamburg,
    also meine Erfahrungen in Hamburg sind sehr gemischt.

    1.Es wird ein teurer Spaß. 200 Euro Schulgebühr, 85 Mittagessen (schlecht, ist eher Kantinenessen für Erwachsene, weit entfernt vom angekündigten Anspruch an gesundes Mittagessen für Kinder), dann kommt die Hortgebühr dazu (bis 207 Euro), ist für alle zwingend, da die Schule offiziell nur bis 14 Uhr geht, de facto aber jeden Tag für alle verpflichtend Schule bis 16 Uhr ist. Zusätzlich wird noch von jeder Familie ein Beitrag zum Förderverein erwartet, der schnell bei 150 Euro liegt.

    2. Die Qualität des Lehrpersonals ist undurchsichtig. So richtig professionell wirkt das nicht, verschiedende Kinder haben berichtet, dass sie angeschrieen werden. Eher autoritärer Erziehungsstil.

    3. Die Schule muss aus ihren Räumen, die sie gerade erst bezogen hat, nächsten Sommer wieder ausziehen, jetzt sind die Eltern mitaufgefordert, Räume zu suchen. Na, ja!

    4. das Nachmittagsprogramm ist im Vergleich zu anderen Ganztagsschulen eher unterdurchschnittlich. Kein Sportangebot, eher langweilige Clubs. (Seilchenspringen!)

    Ich würde es mir dreimal überlegen, meine Kinder dort anzumelden, die tolle Ankündigen auf der Web-Seite werden in der Praxis nicht umgesetzt.
    Also, mal wieder viel Lärm um nichts.

  • 40 Madita // 16. Dezember 2008 um 11:13 Uhr

    Hallo,

    ich bin selbst Lehramtsstudentin und beschäftige mich - im Rahmen eines Seminars - seit einiger Zeit mit dem PHORMS-Konzept. Es ist wirklich spannend, hier einmal die „andere Seite“ der Schulen kennenzulernen.
    Speziell interessiert mich, welche Gründe die Eltern dazubewegen, ihre Kinder ausgerechnet an eine solche Schule zu schicken. Es gäbe ja noch ausreichend Alternativen – auch zum staatlichen Schulwesen.

    Liegt das am Profil der Schule, das ja „unternehmerisch“ ist, oder doch eher an den Zweifeln gegenüber den staatlichen Schulen! Falls ja, sind diese Zweifel auf Erfahrungen begründet?

    Hat jemand ’ne Idee?

    Und ist die Kommunikation mit dem Schulleiter wirklich so schwierig? Habe gelesen, dass er jeden Morgen die Kinder persönlich begrüßt. Stimmt das?
    Was ist mit den anderen zahlreichen Versprechungen? Werden die erfüllt?

    Eltern der PHORMS-Kinder dürfen sich gerne auch per Email bei mir melden.
    maditaschuster@googlemail.com

    Als „einfache Studentin“ ist es nicht einfach, an genauere Infos zu gelangen. Daher bin ich für alle Insider-Meinungen dankbar.

    Viele Grüße,
    Madita

  • 41 John Dean // 17. Dezember 2008 um 0:38 Uhr

    Es ist nicht zuletzt die gelungene Vermarktung der “bilingualen Erziehung”, von der sich die Eltern bessere Chancen für den Nachwuchs erhoffen.

    Nehme ich an.

    (auf diese Weise werden zur Zeit u.a. auch private Kitas vermarktet - und immerhin mit einem gewissen Erfolg bei wohlhabenden Eltern, trotz der Mehrkosten)

  • 42 Madita // 17. Dezember 2008 um 8:28 Uhr

    Stimmt. Das wird immer wichtiger - auch in der Lehrerausbildung und damit bald auch an staatlichen Einrichtungen.

    Trotzdem würde mich interessieren, was noch hinter dem “unternehmerischen Profil” steckt…

    Kann mir dazu jemand mehr sagen (außer den zugegebenermaßen etwas kurzgefassten Angaben auf der Homepage der Schule)

  • 43 PHORMS Management AG // 19. Dezember 2008 um 10:51 Uhr

    Liebe Frau Madita Schuster,

    unsere Schulen sind zwar nicht staatlich, aber dennoch öffentlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen! Gerne organisieren wir Ihnen auch einen Schulbesuch, damit Sie sich ein persönliches Bild von unseren Schulen/Unterricht machen können. Bitte melden sie sich am besten unter der Telefonnummer 030-91684750 und lassen Sie uns wissen, welchen Standort Sie am liebsten mal von „innen“ sehen wollen. Oder besuchen Sie uns im Februar auf der Didacta in Hannover.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Herzliche Grüße
    Ihr
    PHORMS-Team

  • 44 family2003 // 4. Januar 2009 um 9:31 Uhr

    @Emilia: mich würde interessieren, wie es jetzt mit der Zufriedenheit in Hannover aussieht.
    @klosterweiher: Vielen Dank für die ausführlichen Beurteilungen zu Frankfurt!

  • 45 Mango // 11. März 2009 um 20:47 Uhr

    Hallo,
    kann mir jemand etwas zur Phorms in Köln sagen?
    Ich überlege für meinen Sohn einen Schulwechsel, da ich mit seiner Förderung im “normalen” System überhaupt nicht zufrieden bin. Das was das Kind nicht kann wird betont und seine Stärken und Fähigkeiten finden eher wenig Beachtung. Er geht schon jetzt in der erste Klasse gar nicht mehr gern zu Schule. Zudem ist die OT nur bis 16 Uhr auf. Ich muß also noch eine Betreuung organisieren. Nicht zuletzt aus diesem Grund scheint mir die Phorms eine echte Alternative.
    Gibt es hier jemanden, der sein Kind in Köln auf der Phorms hat(te)?

  • 46 klosterweiher // 21. April 2009 um 0:06 Uhr

    kleines update zu Frankfurt :

    - neuer Schulleiter
    - es gibt jetzt Elternvertreter und Elternabende, wenn auch zähneknirschend und in lächerlichster Vorgehensweise eingeführt (noch vom Vorgänger, Verfahren deswegen nicht mehr der Rede wert),
    - neues Gebäude geplant in Steinbach, hoffentlich als zusätzliche Schule, ähnlich München+Berlin. DENN
    - Schule platzt aus allen Nähten, dringend neues Schulgebäude gesucht, die allermeisten möchten gerne in der City bleiben! deswegen gewünschte Priorität der jetzigen Phormseltern:
    alle sollen mithelfen, ein geeignetes Gebäude in Frankfurt zu finden.
    - mit dem neuen Mann an der Spitze kann eigentlich alles nur besser werden: das Essen !!, die Kommunikation (Elternmitarbeit gewünscht, Deutsch möglich, Kenntnisse der dt. Schulgesetze vorhanden, gute Kontakte in Frankfurt); mehr Deutschunterricht - hoffen wir also das Beste…

    offensichtlich ist dieses Forum informativer für interessenten als das Offizielle der Schule…

  • 47 Weitweg // 23. April 2009 um 11:58 Uhr

    Hallo,
    wir stehen kurz davor unsere Kinder (4 Klasse) und Vorschule bei Phomrs HH anzumelden. Was die Kosten betrifft sind wir aufgeklärt worden - und hier muss jeder für sich selber entscheiden, ob er dass kann und will. Ich kann dazu nur sagen, dass ich bereits jetzt mehrere hundert Euro an Gebühren zahle für Kiga und Nachmittagsbetreuung, denn diese ist auch bereits privat bei uns an der öffentlichen Schule. Die öffentliche Alternative (die es gibt) ist reine Aufbewahrung - und dass halte ich für schlimme Zeitverschwendung. (sehe schon die recht deutschen Kommentare: Kinder müssen auch spielen; Kinder müssen Kinder sein dürfen…etc. gleich dazu: ich spreche von Kinderaufbewahrung)

    So: mein eigentliches Anliegen ist jetzt allerdings, dass ich leider nicht sicher bin, ob Phorms das hält bzw. halten kann, was sie versprechen. Dabei gehöre ich zu den Eltern, die durchaus ertragen können, wenn mal was nicht so läuft, wenn es begründet werden kann und dann auch angestrebt wird, dies zu ändern.

    an lulu - sind deine Kinder bei Phorms angemeldet oder hast Du das alles nur gehört?

    Danke.

    Wir haben eigentlich gute Erfahrungen an unseren staatlichen Schulen gemacht - allerdings hängt das, wie vielleicht überall, auch immer von den jeweiligen Lehrern ab.

    Als Eltern ist man jedoch doch verunsichert, sein Kind aus einem bestehenden System zu nehmen, dass man kennt und in ein System zu geben, wo noch so viele Fragezeichen bestehen.

    Allerdings werden wir wahrscheinlich das jetzige öffentliche Schulsystem nach der Schulreform auch nicht wieder erkennen, - und da es durch die Krise ja auch an allen Enden und Ecken an Geld fehlen wird, sehe ich sehr schwarz, was diese Reform betrifft. Denn neue Lehrer müssen her - und wo die herkommen sollen ist mir schleierhaft. (- trotzdem halte ich das Engagement der Grünen für bewundernswert).

  • 48 alex // 5. Mai 2009 um 8:08 Uhr

    Hallo,
    kann mir jemand etwas über Phorms Berlin- Süd aus eigener Erfahrung berichten?

  • 49 christof // 15. Mai 2009 um 13:25 Uhr

    … wer aus dem aus Marketing-Gesichtspunkten Begründeten Verzicht auf einen Bindestrich Rückschlüsse auf die Bildungsqualität zieht, kann nur ein Opfer einer staatlichen Bilduns-Kolchose sein! ;-)

    *kopfschüttel*

    Oberdepp! - Seit wann gibt es eine Rechtschreibregel für Fantasiegebilde aus Versalien? …

  • 50 christof // 15. Mai 2009 um 13:27 Uhr

    “begründeten” schreibt man natürlich klein - aber man kann ja in diesem Meckerkasten leider nix nachträglich korrigieren ;-)

  • 51 lehrer // 19. Mai 2009 um 14:59 Uhr

    Hallo,

    habe mir gerade die Phorms-Homepage angeschaut. Es gibt da etwas, was mich sehr irritiert: Man erhält seitenweise Informationen über die Leute im Managemant, im Aufsichtsrat, im Business Management, im Marketing etc pp. Mit ausgiebigen Details zu einzelnen Karriereschritten usw. Aber ich finde keinerlei Infos über die Leute, die hier unterrichten. Und ehrlich gesagt: Mich interessiert eigentlich gar nicht, bei welcher Unternehmensberatung Frau Beste früher tätig war. Statt dessen würde ich viel lieber etwas über den pädagogischen und fachlichen Background der Lehrer und Erzieher und über das Schulkonzept erfahren. Täuscht mein Eindruck, dass der Aspekt “Management-Selbstdarstellung” wesentlich mehr Platz einnimmt als die Aspekte “Schulkonzept” und “Pädagogisch-Fachliches”? Vielleicht habe ich die entsprechenden Infos nur nicht gefunden. Kann mir jemand sagen, wo ich z.B. Infos übers Lehrpersonal finde?

    Gruß

  • 52 carsten // 25. Mai 2009 um 0:05 Uhr

    hallo,
    hier passieren eigenartige Dinge: ich verfolge diesen Blog sehr interssiert und regelmäßig, und es fällt mir auf, daß er neuerdings regelmäßig “wegflutscht”, dh. er ist über g00gle nicht mehr (zufällig) auffindbar, so wie bisher - sogar auf Seite 1, wenn man “Phorms” bei google eingibt
    wird er sabtiert, weil es ein paar kritsche fragen gibt?
    Wenn es so ist, fände ich das sehr traurig…. !
    Warum?
    will irgendjemand, daß phorms nicht auf Seite eins gleich kritsch hinterfragt wird????

    Gruß

    P.S. biegefügt der text, wie er über die suchmaschine zu sehen ist.

    “Phorms: Eliteschule mit Deppenleerzeichen
    Die PHORMS Management AG betreibt in Berlin eine privat geführte und langfristig auf Gewinnerzielung ausgerichtete Grundschule. In anderen Städten will man …
    http://www.zeineku.de/2006/12/08/phorms-“eliteschule-mit-deppenleerzeichen/comment-page-1/ - 81k - Im Cache - Ähnliche Seiten

  • 53 Lalala // 24. Juni 2009 um 14:48 Uhr

    Eine Schule steht und fällt mit ihren Lehrern. Wenn der Lehrkörper aus Jobbern besteht und im angelsächsichen Raum jobben die Leute, inklusive die Lehrer, dann kann man sich denken, wie es mit der Kontinuiät aussieht. Ein Kommen und Gehen ist an der Tagesordnung. Dem Wohl der Kinder ist es nicht gerade förderlich. Wenn der TA im Grunde “nur” ein zukünfiger Referendar ist, dann muss man sich nicht wundern, wenn der, sobald er einen Platz bekommt, weg ist. Wenn über weite Strecken nur der zukünftige Referendar den Unterricht führt, keine ausgebildete erfahrene Lehrkraft zur Seite steht, dann wundere ich mich auch nicht mehr, dass man dem Lehrplan massiv hinterherhingt.
    Wenn kritischen oder auch nur interessierten Eltern bei jeder Gelegenheit von der Schulleitung erzählt wird, die Warteliste ist lang, dann wundert mich eine Abstimmung mit den Füßen auch nicht.
    Wenn die starke Expandierung dazu führt, dass funktionierende Teams aufgebrochen werden, um woanders die noch größeren Lücken zu stopfen, dann kann das auf Dauer nichts werden.
    Wenn außer “Hochglanzbroschürengeschwätz” keine verbindliche Aussage gemacht wird, man von einer Stelle zur nächsten geschickt wird, sich im Endeffekt keiner für irgendetwas zuständig fühlt, bzw. die Zuständigkeiten scheinbar ständig wechseln, dann fühlt man sich doch regelrecht vera…
    Wenn Kinder doch nur Verwaltungsmasse sind, Eltern nur nerven, dann kann ich jede noch so schlechte Schule nehmen, das viele Geld kann ich dann außerhalb immer noch in meine Kinder investieren, dort bekommt man dann aber hoffentlich auch die Leistung dafür, bzw. man geht einmal und lässt es dann sein. Die Kinder sind soziale Geiseln, dass sollte man sich immer bewußt machen. Man will sie nicht aus dem vertrauten Umfeld reißen, aber irgendwann muss man einfach die Reißleine ziehen. Phorms hätte eine Chance gehabt, das Konzept ist gut, aber leider nur auf dem Papier. :-(

  • 54 bettsy30 // 24. November 2009 um 11:50 Uhr

    Hallo,für uns steht die Auswahl der richtigen Grundschule bevor. Ich wäre sehr dankbar über einen Erfahrungsbericht von Eltern, die Ihr/Ihre Kinder auf der Phorms in Hannover angemeldet haben und diese dort auch schon zur Schule gehen. Freue mich auf ein feedback,Bettina

  • 55 H-Hamburg // 25. November 2009 um 11:12 Uhr

    Hallo zusammen,
    vor erst meine Muttersprache ist nicht Deutsch. Um die Komentare zu meine Recht und Gramatikfehler gleich zu Kommentieren.
    Unsere Tochter geht seid dem Sommer in die Phormsschule Hamburg.
    Wir hatten das letzte 3viertel Jahr in der Kita nur Probleme weil dort so rein garnichts mehr stadt gefunden hat und unsere Tochter Untervordert war und nicht mehr hin wollte.
    Sie ist seid dem sie bei der Phorms ist wie ausgewächselt. Sie geht da gerne hin sie bekommt eine Individuele betreuung. Es gibt eine große vielfallt an Angeboten. Und was uns sehr wichtig ist die Soziale Kompotenten werden sehr strak gelebt und geschätzt. Spaß und Freiheit gehört genauso zur Programm wie Disiplin und Rücksichtnahme auf andere. Was mich so ein bisschen Nervt ist das Mann in Deutschland immer Angst vor was neues hat. und es gleich nieder machen muß. Wir die sich für Phorms entschieden haben, haben die Entscheidung aus Überzeugung getan und stehen voll hinter der Schule/Konzept. Diese ENTSCHEIDUNG war Freiwilig. Wer nicht überzeugt ist muß doch nicht! Gerade hier in Hamburg gibt ess eine vielfalt an Schulen und jedes Elternteil trift doch diese entscheidung Freiwilig.
    Unsere Tochter hat zwei sehr Komotenten und liebenswürdigen lehrerinen die sich sehr rührend um sie Kümmern. Sie hat Spaß am Lernen und nur das ist die Hauptsache: KINDER DIE GERNE ZU SCHULE GEHEN!

  • 56 Otto // 2. Dezember 2009 um 19:36 Uhr

    Wir suchen für September 2010 eine passende Grundschule für unsere Tochter in Hamburg-Lokstedt.

    Dabei sind wir auf das Angebot der Phorms-Schule gestoßen und haben unser Interesse bekundet.

    Am Dienstag war das Assessment für unsere Tochter und noch 3 weitere Kinder sowie das Informationsgespräch für uns Eltern. Es war katastrophal.

    1. Die Schulleiterin war weg/ krank ? Dafür trat ein kommisarischer Schulleiter aus Köln auf. Der verschwand aber schnell und ließ sich durch die nicht kompetente Sekretärin und jemanden aus dem kaufmännischen Bereich vertreten.

    2. Die beiden Damen, welche die Kinder zum Gespräch abholten, hielten es weder für nötig, sich bei uns Eltern vorzustellen, noch uns darüber zu informieren, was mit den Kindern gemacht würde.

    3. Zur finanziellen Situation wurden uns recht merkwürdige Auskünfte gegeben

    3.1 In Hamburg dürfe nur der maximale Betrag von € 200,– erhoben werden. Deshalb erfolge die weitere Zahlung 0,25% des Jahresbruttoeinkommens, an einen Förderverein. Diese Zahlung sei freiwillig und könne nicht vertraglich fixiert werden.

    3.2 Meine kritische Frage, wie man denn dann als Zahler eines hohen Zusatzbeitrages sichergehen könne, daß die anderen Eltern nicht einfach ihre Zahlung einstellen und die Schule unterfinanziert sei und in Konkurs gehen würde,
    beantwortete die Dame sehr schnippisch, ich sei wohl für Phorms nicht die richtige Klientel.

    Gegen meine Vorhaltungen, daß es mir um die Planungssicherheit für unser Kind gehen würde, um nicht mitten im Jahr ohne Schulplatz dastehen zu müssen, war die Dame völlig hilflos.
    Immerhin reden wir hier über monatliche Beiträge in Höhe von 800 - 900 € in Summe

    4. Es konnten uns keinerlei Daten zum Förderverein genannt werden z.B. Jahresabschluß 2007/ 2008, um die ordnungsgemäße Finanzierung und Verwendung der Mittel zu prüfen etc.

    5. Der provisorische Containerbau in der Stresemannallee soll schnellstmöglich wieder gegen einen besseren Standort verlassen werden. Man wäre am Suchen, hätte aber noch keine Alternative, vielleicht ginge ja was am Dammtorbahnhof.

    6. Nach dem Scheitern der Schulreform können nach jetziger Regelung die Kinder nur bis zur 4. Klasse in die Phormsschule gehen. Wie sich vom Lehrplan her die Phormsschule tatsächlich darstellt, konnte uns nicht dargelegt werden.

    7. Konkrete Angaben zu den Lehrkräften und deren Qualifikationen in Hamburg wurden ebenfalls nicht beantwortet.

    Ich bin mal gespannt, wie der Informationsabend am 9. Dezember verläuft.

    Gruß Otto

    p.s. Wäre am Austausch mit anderen Eltern, deren Kinder an der Phormsschule sind, sehr interessiert.

  • 57 SG // 8. Dezember 2009 um 10:36 Uhr

    @niels: Hihi, vielleicht solltest Du mal ein Phorms-Forum aufmachen. Bedarf scheint’s ja zu geben.

  • 58 phorms // 8. Dezember 2009 um 14:24 Uhr

    hallo otto,

    schau mal im kidsgo forum nach. dort steht was über phorms-hh

  • 59 flachwichser // 17. Februar 2010 um 15:52 Uhr

    Dass mit, um, in und für die phorms einiges nicht optimal läuft - dass das ganze Geschäftsmodell von allen Gralshütern DEUTSCHERRRRRRR Bildung permanent torpediert wird, das ist die eine Seite der Medaille …

    … die andere Seite der Medaille wird von geistigen Kleingärtnern beackert, die sich bei einem gestalterisch notwendigen Leerzeichen genötigt fühlen mit dem verpopelten Zeigefinger “Lehrzeichen” von sich zu geben …

    … peinlich! ;-)

    *Tip-Tipp-Tippp … mit dem Finger an die Stirn*

  • 60 Reinhard // 19. Februar 2010 um 11:20 Uhr

    Vollmundige Ankündigung von Bea Beste, GEO der Phorms AG Berlin:
    “Wir wollen in dn nächsten Jahren 40 Schulen eröffnen”.
    Wie sieht die Realität aus:
    Phorms Heidelberg mangels Nachfrage gar nicht erst eröffnet!
    Phorms Hannover geschlossen!
    Phorms Köln geschlossen!
    Phorms Hamburg “wackelt”!
    Dazu gibt es interessante Beiträge bei “Spiegel Online” und der Financial Times Deutschland.
    Besonders aufschlussreich sind die Zahlen von Phorms im eBundesanzeiger.de und die Äußerungen des aktuellen Vorstandsvorsitzenden der Phorms AG Lechner in einem Interview, der dort erklärt:
    “Leider ist es uns nicht gelungen weitere Investoren und Hilfe aus der Wirtschaft zu gewinnen”!

  • 61 Brian // 5. März 2010 um 10:33 Uhr

    Nicht korrekt, Reinhard:
    Die Schulen in Phorms und Hannover sind nicht geschlossen, sondern nehmen keine neuen Schüler mehr auf.
    In Heidelberg ist die HIS durchaus erfolgreich, lediglich der Aufbau des bilingualen Zugs findet nicht statt.
    Die Verluste im Bundesanzeiger stellen die Anfangsverluste der Schulen dar, die duch Investorenkapital aufgefangen wurden. Laut Focus sei Phorms “grundsolide” finanziert.
    Klaus Lechner ist seit 2009 Aufsichtsratsvorsitzende der Phorms AG und geschäftsführende Direktor der Phorms Holding SE und sagt: “An Hamburg halten wir fest!”.
    In München, Berlin, Frankfurt und Hamburg entwickeln sich die Schulen gut, Phorms macht gute Bildung, schafft Arbeitsplätze und holt Lehrer (von denen es in Deutschland zuwenig und zuwenig gute gibt!) aus dem Ausland.

    Machen Sie es besser! Wo ein Wille ist, ist auch eine Weg - nur offensichtlich bei Ihrem Wille ist es, Dinge schlecht zu reden.

  • 62 KELO // 10. März 2010 um 16:45 Uhr

    “Schönreden” ist eben so schlecht, wie “Schlechtreden”, Herr Oberlehrer!
    Schön, dass sie auch eine Schule in “Phorms” kennen, die nicht geschlossen ist.Mir hat sich der Ort “Phorms” bisher entzogen.
    Aber zu den “Schönrede-Fakten”:
    Phorms-Köln und Phorms-Hannover siechen dem sicheren Exitus entgegen.
    Die Eltern melden an beiden Standorten ihre Kinder ab, um größeren Schaden zu vermeiden.
    Sicher wissen Sie auch, dass der Lehrkörper an beiden Standorten stetig weniger wird und bestehende Mietverträge für die Unterrichtsräume nicht verlängert werden.Es wird also nur eine Frage der Zeit sein, wann der Lehrbetrieb eingestellt wird.Für 3 oder 4 Kinder wird nirgends der Lehrbetrieb aufrechterhalten.
    Das bilinguale Konzept in Heidelberg (damit ist Phorms dort angetreten) ist gescheitert und läuft wider ihrer Behauptung gar nicht!
    Die Situation in Hamburg -nach ihren Äußerungen läuft es da ja so gut- ist haarsträubend.Aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist Phorms dort verpflichtet nicht mehr als 200.00 Eur Schulgeld zu nehmen.
    Überlebt werden kann dort aber nur mit Beiträgen durch den angeblich “freiwilligen” Förderbeitrag.
    Eltern die in Hamburg diesen “freiwilligen” Beitrag nicht zahlen, werden dort öffentlich angeprangert, bedroht und beschimpft.
    Die Krönung ist, dass der Vorstandsvorsitzende von Phorms Mr. Klaus Lechner, diese Eltern öffentlich “Sozialschmarotzer” nennt.
    Also, lieber Brian, beschönigen Sie nichts, wo es nichts zu beschönigen gibt!

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