Zum Sonntag mal was Besinnliches.
Ich habe eben beim Herumgooglen entdeckt, daß der Dichter des Liedes “Abend ward, bald kommt die Nacht” (EKG 487), Rudolf Alexander Schröder auch die bundesrebpublikanisch-deutsche Interims-Nationalhymne geschrieben hat, die Theodor Heuss durchsetzen wollte.
Der Text pendelt so zwischen verkrampfter Unverfänglichkeit und Nachkriegsleiden. Er hat sich bekanntlich auch nicht durchsetzen können.
Besonders gehaltvoll ist auch der Text von “Abend ward, bald kommt die Nacht” nicht; hier die erste Strophe:
Abend ward, bald kommt die Nacht.
Schlafen geht die Welt.
Denn sie weiß, es ist die Wacht
über ihr bestellt.
Das wird aber wieder wettgemacht durch den hübschen und nicht schwierigen Satz für drei Frauenstimmen, der im Evangelischen Gesangbuch steht.

4 Kommentare bisher ↓
1 Joe // 11. Februar 2007 um 22:03 Uhr
Die ersten drei Worte sind englisch, gell? Gut, dass von so einem nichts als deutsche Hymne verwendet wird!
2 wuestenfloh // 11. Februar 2007 um 23:13 Uhr
Nur bei den Senioren brennt Licht…
3 niels // 11. Februar 2007 um 23:41 Uhr
Die haben ja auch keine Hausschwamm-Probleme. Das riesige Baugerüst an der Ecke ist doch das Eurige, oder?
4 wuestenfloh // 12. Februar 2007 um 17:26 Uhr
Stimmt! Die beiden Wohnungen oben (eine davon ist unsere) sind im Moment völlig entkernt. Aber es wird schon wieder…
Kommentieren