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Deutsche fordern laut Umfrage Abzug aus Afghanistan - ein Volk von Feiglingen?

22. März 2007 · 6 Kommentare

Angesichts von Anschlagsdrohungen und Geiselnahmen sprechen sich nach einer Forsa-Umfrage 57 Prozent der Bundesbürger dafür aus, den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr zu beenden.

Es ist ja durchaus legitim, die Ansicht zu vertreten, daß der Einsatz falsch sei oder mehr Schaden anrichte als Nutzen bringe. Aber der Zeitpunkt dieser Mehrheitsäußerung stimmt doch nachdenklich. Daß Terroristen Deutschland zur Zielscheibe machen würden war immer klar. Die Rechnung, daß man sich den Forderungen der Terroristen nur blind ergeben müsse, um Deutschland dauerhaft islamistischem Terror zu entziehen, wird nicht aufgehen.

Rubrik: Zeitgeschehen

6 Kommentare bisher ↓

  • 1 militarygirlfriend // 22. März 2007 um 19:54 Uhr

    Die Rechnung wird auch niemals aufgehen. Geben wir den kleinen Finger, nehmen sie die ganze Hand. Man darf sich nicht erpressen lassen.

    Wenn die Menschen mehr Einblick hätten, den Einblick den ich habe. Vor allem mit den humanitarian Aid Missionen, Pfadfindergruppen, Schulen… all das was man in der Presse nicht mitbekommt… ich glaube dann hätten die Menschen einen anderen Blick für Afghanistan. Diese Menschen brauchen uns. Gerade die Kinder!
    Wir können sie doch nicht einem Terrorregime überlassen…

    Ich sage besser nicht was ich denke, Deutschland ist komplett verweichlicht. Das zeigt sich bereits an diversen politischen Entscheidungen.

  • 2 Jacques // 23. März 2007 um 12:39 Uhr

    Das ist zwar richtig, aber man sollte niht vergessen, daß solche Umfragen zuweilen etwas suggestiv wirken und auch nur eine Momentaufnahme widerspiegeln. Wenn sich die Panik-Gefühle in ein paar Wochen gelegt haben, kann die öffentliche Meinung schon wieder ganz anders aussehen.

  • 3 Jon van Valkenberg // 26. März 2007 um 11:10 Uhr

    Inwiefern hilft es Kindern, wenn Tornados über sie hinwegfliegen? Oder wenn Bomben und Minen ihnen die Gliedmaßen abreißen? Ich denke, sie - würden sie denn von den “Helden” gefragt - gern auf diese Wohltaten verzichten. Dass sich Deutschland mit Aufbauarbeiten, Schulen, Krankenhäusern usw. beteiligt, das ist mit Sicherheit sinnvoller. Jeder Euro für’s Militär ist für’n Arsch - lieber das Geld in wirkliche Hilfe stecken.
    Am lautesten schreien natürlich diejenigen “Feigheit”, die nicht selber zum Morden oder zur Beihilfe in völkerrechtswidrige Kriege ausrücken… Also marsch ihr Helden: Ab in den Krieg!

  • 4 Jon van Valkenberg // 26. März 2007 um 11:20 Uhr

    Ach, jetzt hab ich nicht den Artikel, sondern eher die Militärfreundin kommentiert. Sorry.
    Ich meine, dass es berechtigt ist, sich nicht völlig sinnfrei Anschlagsdrohungen und Geiselnahmen auszusetzen. Den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr zu beenden ist prima.
    Terroristen machen Deutschland vor allem dann zur Zielscheibe, wenn Deutschland sich an den völkerrechtswidrigen Kriegen beteiligt. Sich Forderungen von Terroristen blind zu ergeben, fordert doch überhaupt niemand. Das ist ein alter rhetorischer Trick: Absurde Behauptungen aufstellen, und sich dann dagegen empören - und schon bekommt man Zustimmung von jenen, die dann denken, irgendwer würde die behaupteten Thesen vertreten.
    Was den Terror betrifft: Die Ursachen vom Terror im Islam zu suchen, geht doch völlig daneben. Die Ursache Bush’s Terror oder des irischen Terrors oder der afrikanischen Schlächtereien ist auch nicht das Christentum.

  • 5 niels // 26. März 2007 um 21:08 Uhr

    Inwiefern hilft es Kindern, wenn Tornados über sie hinwegfliegen?

    Die Tornados sollen den Koalitionsstreitkräften helfen, die Taliban unter Kontrolle zu halten. Meinst Du, Afghanistan ginge es besser, wenn die Taliban noch oder wieder an der Macht wären?

    Am lautesten schreien natürlich diejenigen “Feigheit”, die nicht selber zum Morden oder zur Beihilfe in völkerrechtswidrige Kriege ausrücken…

    Wie kommst Du auf das schmale Brett, die Operation “Enduring Freedom” oder der ISAF-Einsatz seien völkerrechtswidrig? Die ausländischen Truppen operieren in Afghanistan auf ausdrückliches Ersuchen der dortigen Regierung.

  • 6 militarygirlfriend // 28. März 2007 um 13:36 Uhr

    Inwiefern hilft es Kindern, wenn Tornados über sie hinwegfliegen? Oder wenn Bomben und Minen ihnen die Gliedmaßen abreißen?

    Die Tornados sind nicht gegen die Kinder sondern gegen Talibanstellungen gerichtet, das ist ein kleiner Unterschied, oder?

    Ich denke, sie - würden sie denn von den “Helden” gefragt - gern auf diese Wohltaten verzichten.

    Die Kinder mit denen wir gearbeitet haben sind überglücklich über diese Hilfe. Vor allem die Mädchen schöpfen wieder Hoffnung. Die Taliban zerstören diese aber wieder da sie den Mädchen die Bildung vorenthalten wollen!

    Dass sich Deutschland mit Aufbauarbeiten, Schulen, Krankenhäusern usw. beteiligt, das ist mit Sicherheit sinnvoller. Jeder Euro für’s Militär ist für’n Arsch - lieber das Geld in wirkliche Hilfe stecken.
    Am lautesten schreien natürlich diejenigen “Feigheit”, die nicht selber zum Morden oder zur Beihilfe in völkerrechtswidrige Kriege ausrücken… Also marsch ihr Helden: Ab in den Krieg!

    Oh mann, Polemik vom feinsten…

    Ach, jetzt hab ich nicht den Artikel, sondern eher die Militärfreundin kommentiert. Sorry.(…)

    Blah… blah…bla…genau, deswegen wird auch niemals, unter keinen Umständen ein Anschlag im Namen Allahs verübt, und deswegen sind die Suizidbomber auch keine islamistischen Extremisten …..

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