zeineku.de

Zeichensetzung, Nerdismus und Kunstpfeifen

zeineku.de header image 5

Udo Ulfkotte und seine Anti-Islam-Partei

25. März 2007 · 26 Kommentare

Eine Besonderheit der hamburgischen Politikgeschichte sind Zwergparteien: Kleine Splittergruppen, die kurz am Horizont auftauchen, für viel Krawall im politischen Leben und in der Presse sorgen und recht schnell wieder in der Versenkung verschwinden.

Sowohl für die aus einer CDU-internen Schlammschlacht hervorgegangene Statt-Partei als auch für die Schill-Partei “PRO” galt: Sie tanzten nur eine Legislaturperiode.

Nun schickt sich der Journalist Udo Ulfkotte an, eine neue Kleinstpartei nach dem Hamburger Muster zu gründen, wie SPIEGEL ONLINE berichtet.

Zu den Hamburger Bürgerschaftswahlen 2008 soll die islamkritische Partei zum ersten Mal antreten. Moscheenbau soll unmöglich werden, wenn die Anwohner der Umgebung mehrheitlich dagegen sind und gegen angebliche “Sonderrechte” von Moslems wendet sich Ulfkotte.

Udo Ulfkotte taucht als “Terrorismusexperte” ansonsten vorzugsweise dann auf, wenn jemand einen Bericht über vermeintliche oder herbeispekultierte Gefahren des islamistischen Terrors noch mit etwas quotenträchtiger Panikmache würzen möchte.

Um so schillernder wird das Partei-Vorhaben dadurch, daß Ulfkotte laut Wikipedia mit Dirk Nockemann kooperieren möchte, den man schon fast als hauptberuflichen Parteienwechsler bezeichnen könnte: Seine politische Karriere begann bei den Jusos, bevor er sich Ronald Schills “PRO” anschloss. Nachdem diese Partei mit Schill zusammen politisch abgestürzt war, wechselte er zur CDU, um bald darauf auch diese zu verlassen und einen hamburgischen Landesverband der “Deutschen Zentrumspartei” zu gründen.

Rubrik: Glaube und Religion · Zeitgeschehen

26 Kommentare bisher ↓

  • 1 SWR startet “Islamisches Wort” - zeineku.de // 25. März 2007 um 15:14 Uhr

    [...] Udo Ulfkotte und seine Anti-Islam-ParteiDeutsche fordern laut Umfrage Abzug aus Afghanistan - ein Volk von Feiglingen?Da liegt er, der UrlaubsbartLesetipp: Teutonika - Leben in DeutschlandWebcamtipp: Kleinstadt irgendwo in den USA [...]

  • 2 Flieger51 // 12. April 2007 um 9:09 Uhr

    Was heißt differenzieren?

    Der Islamismus und der orthodoxe Islam haben mindestens eine Gemeinsamkeit: das Ziel der globalen Herrschaft. Der liberale Islam wird nur von einer kleinen Minderheit vertreten. Und die islamische Aufklärung ist seit ca. 800 Jahren mausetot.

  • 3 niels // 12. April 2007 um 12:07 Uhr

    Flieger51: Wenn man den Missionsbefehl aus Mt 28, 18-20 wörtlich nimmt, beansprucht auch das Christentum globale Herrschaft in dem Sinne, daß alle Menschen Christen werden sollen. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Außer bei christlichen Fundamentalisten ist überall anerkannt, daß die Freiheit des Menschen, seine Religion selbst zu wählen, Vorrang vor dem Anliegen hat, der ganzen Welt die christliche Botschaft nahezubringen.

    Sowohl das Christentum als auch der Islam berufen sich auf heilige Schriften, die auslegungsbedürftig sind. Einzelne Suren herauszugreifen und auf deren Wortlaut hinweisend zu behaupten, der Islam sei per se unheilbringend, ist nicht besonders sachgerecht.

  • 4 Flieger51 // 12. April 2007 um 12:20 Uhr

    niels: Das is mir alles bekannt. Ich bin kein Christ und es liegt mir fern, das Christentum zu verteidigen.

  • 5 niels // 12. April 2007 um 13:38 Uhr

    Auch wenn Du dem Christentum nicht nahestehst, wirst Du vermutlich anerkennen, daß -von fundamentalistischen Ausnahmen abgesehen- die Vertreter des Christentums ihrem Missionsanliegen nicht dergestalt nachgehen, daß sie die ganze Welt untewerfen wollen.

    Daraus folgt, daß es uns nicht weiterbringt, die Gefährlichkeit einer Religion nach dem Wortlaut ihrer Schriften zu beurteilen.

    Übrigens dürftest Du, wenn Du auch dem Christentum kritisch gegenüberstehst, mit Ulfkottes Vorhaben nicht besonders glücklich werden.

  • 6 Flieger51 // 12. April 2007 um 13:41 Uhr

    niels: Das is mir alles bekannt. Ich bin kein Christ und es liegt mir fern, das Christentum zu verteidigen. Doch ein erheblicher Unterschied zwischen Christentum in unseren Breitengraden und Islam ist, dass sich dies mit den Prinzipien der Aufklärung arangiert hat. Bei der Mehrheit der Anhänger des Islam ist dies nicht der Fall. Bei der Mehrheit der Islam-Offiziellen schon überhaupt nicht. Auch systemastisch ist es beim Islam schwiegiger beim Christentum wegen der sehr starken Verquickung von Spirituellem und Politischen.

  • 7 niels // 12. April 2007 um 14:11 Uhr

    Flieger 51:

    “Doch ein erheblicher Unterschied zwischen Christentum in unseren Breitengraden und Islam ist, dass sich dies mit den Prinzipien der Aufklärung arangiert hat.”

    Natürlich haben die islamischen Völker eine andere Geistes- und Kulturgeschichte.

    “Bei der Mehrheit der Anhänger des Islam ist dies nicht der Fall. “
    Was macht Dich da so sicher? Die in Deutschland lebenden türkischen Kaufleute, Dönerbudenbetreiber und Rechtsanwälte, die Ingenieursstudenten, angehenden Ärzte und Naturwissenschaftler islamischen Glaubens halten mehrheitlich nichts von Logik und Ratio?

    “Bei der Mehrheit der Islam-Offiziellen schon überhaupt nicht. “
    Wer sind denn die Islam-Offiziellen?

  • 8 Flieger51 // 12. April 2007 um 15:29 Uhr

    “Natürlich haben die islamischen Völker eine andere Geistes- und Kulturgeschichte.”

    Eben! Ich würde aber nicht soweit gehen und von islamischen Völkern, sondern von Völkern oder Staaten, bei oder in denen der Islam Mehrheitsglaube ist, sprechen und von Rechtsgebilden, in denen der Koran das Rechtssystem dominiert.

    “Die in Deutschland lebenden türkischen Kaufleute, Dönerbudenbetreiber und Rechtsanwälte, die Ingenieursstudenten, angehenden Ärzte und Naturwissenschaftler islamischen Glaubens halten mehrheitlich nichts von Logik und Ratio?”

    Ich behaupte nicht, dass oben genannten Personenkreise nichts von Ratio und Logik halten.

    “Wer sind denn die Islam-Offiziellen?”

    Die anerkannten Koran- und Hadithinterpreten, die Rechtsgelehrten der verschiedenen Rechtsschulen und die Fatwa-Berechigten.

  • 9 niels // 12. April 2007 um 17:37 Uhr

    “Ich behaupte nicht, dass oben genannten Personenkreise nichts von Ratio und Logik halten.”

    Nunja. Mit Verstand und kritischer Überlegung an die Dinge heranzugehen ist ja eine der wesentlichen Errungenschaften der Aufklärung.

    “Die anerkannten Koran- und Hadithinterpreten, die Rechtsgelehrten der verschiedenen Rechtsschulen und die Fatwa-Berechigten.”

    Viel üblere Wirkung auf die islamistische Bewegung haben doch Laien. Weder Osama bin Laden noch Hassan al-Banna sind bzw. waren Muftis. Auch ihre eifrigsten Mitstreiter haben keine akademisch-theologische Ausbildung genossen.

  • 10 Flieger51 // 13. April 2007 um 8:25 Uhr

    “Viel üblere Wirkung auf die islamistische Bewegung haben doch Laien. Weder Osama bin Laden noch Hassan al-Banna sind bzw. waren Muftis. Auch ihre eifrigsten Mitstreiter haben keine akademisch-theologische Ausbildung genossen.”

    Übleres schließt Übles nicht aus.

    Das Hauptproblem zwischen Islam und westlicher Aufklärung ist u.a. die schwer zu bergründende Trennung von Politik und Religion seitens des Islam. Sie wird in der Regel nicht gewünscht. Diese Trennung, die den Schutz der Religionsfreiheit impliziert, ist jedoch im westlichen Staatsverständnis ein nicht hintergehbares Prinzip und läßt sich leicht universalisieren.

    Im islamischen Denken ist jedoch die unterschiedliche Wertigkeit von Religion in folgender Wertigkeits-Reihenfolge unhintergehbar:

    1. Islam

    2. andere Buchreligionen (Juden und Christen, evtl. Hindus und Zoarastier)

    3. Polytheisten, Agnostiker und Atheisten (z.B. Buddhisten und Marxisten).

    Dies hat dem juristischen Gleichheitsgrundsatz zuwiderlaufende Konsequenzen in islamischen bzw. korangeprägten Rechstsystemen. Sie Aufassung widersetzt sich einer Universalisierung.

    Der Koran unterscheidet sich u.a. von der Bibel insoweit, als er gem. unveränderliches Wort Gottes ist.

  • 11 niels // 15. April 2007 um 14:17 Uhr

    “Dies hat dem juristischen Gleichheitsgrundsatz zuwiderlaufende Konsequenzen in islamischen bzw. korangeprägten Rechstsystemen. “

    Das ist richtig und verurteilenswert, hat aber m. E. keine Bedeutung für Moslems, die in Europa leben. Sie protitieren schließlich von der Religionsfreiheit.

    Wir machen uns unglaubwürdig, wenn wir die Freiheiten der Moslems hier beschneiden würden mit dem Argument, daß Christen und Atheisten in muslimische geprägten Staaten diskriminiert werden. Die Grundrechte des Grundgesetzes sind keine Boni auf Gegenseitigkeit.

    “Der Koran unterscheidet sich u.a. von der Bibel insoweit, als er gem. unveränderliches Wort Gottes ist.”

    M. W. ist auch im Islam Konsens, daß der Koran das auslegungsbedürftige Wort Gottes ist. Sonst bräuchte man ja auch keine Rechtsgelehrten.

  • 12 derFragende // 15. April 2007 um 19:20 Uhr

    Islamisierung, vielleicht steht dies hier auch im Denken einiger zusammenfassend für Parallelgesellschaft, mangelnde Integration, teilweise auch leider für soziale gewollte Abkapselung in eigene muslimische Wertevorstellungen.
    Aktivitäten in diese Richtung haben sich meines Erachtens doch verschärft im Laufe der letzten Jahre.
    Muss es Amtsformulare, Führerschein-Prüfungen neben Englisch in weiteren Sprachen geben? Bestimmt, gerade Führerscheinprüfungen, doch bitte nur für Sonderfälle. Aber ein hier aufgewachsener/s Junge/Mädchen sollte doch die Prüfung/Unterricht in Deutsch abzulegen haben. Mögen dies nur Kleinigkeiten in den Augen einiger oder belanglos sein, so sind dies doch Fakten, die im Ganzen nicht zu unterschätzen sind.
    Freiheiten machen unser System aus und dieses Land lebenwert für ALLE, aber trotzdem sollte nicht eine Anpassung des Systems an eine bestimmte Religion erfolgen, die heilig Sprechung von Kühen sollte genauso wenig zur Diskussion stehen wie eigentlich auch die Polygamie in meinen Augen.

    Ich habe hier viele neue Freunde aus vielen Kulturen kennengelernt, aber man “sollte die Kirche im Dorf lassen” und das merkwürdigste an der Sache ist, das oftmals meine ausländischen Bekannten dem mehr Verständnis entgegenbringen als manch “Deutscher”.

  • 13 niels // 15. April 2007 um 19:25 Uhr

    derFragende: “die heilig Sprechung von Kühen sollte genauso wenig zur Diskussion stehen wie eigentlich auch die Polygamie in meinen Augen.”

    Das ist doch eine Scheindebatte oder kennst Du ernsthaft jemanden, der Kühe heiligsprechen oder die Polygamie legalisieren will?

  • 14 derFragende // 15. April 2007 um 19:32 Uhr

    Nein, natürlich nicht, die Heiligsprechung von Kühen sollte als stilisiertes Mittel hier zum Einsatz kommen ;-)
    Allerdings ist die Polygamie wohl in Deutschland bei einigen Krankenkassen anerkannt, sodass einem Mann möglich ist, mehrere Ehefrauen zu versichern.
    Und dies steht doch kontrovers zu einem Polygamieverbot im Raum
    Gruesse

  • 15 niels // 15. April 2007 um 22:27 Uhr

    “Allerdings ist die Polygamie wohl in Deutschland bei einigen Krankenkassen anerkannt, sodass einem Mann möglich ist, mehrere Ehefrauen zu versichern.”

    Solange Herr Ulfkotte und seine Getreuen für dieses Phänomen keine Zahlen angeben, gehe ich davon aus, daß es eine marginale Erscheinung ist, mit der ich nicht glücklich bin, die aber auch nicht zu den dringlichsten Problemen unseres Landes gehört.

  • 16 Flieger51 // 16. April 2007 um 8:08 Uhr

    @niels
    .
    Ich zitiere Dich:
    “Wir machen uns unglaubwürdig, wenn wir die Freiheiten der Moslems hier beschneiden würden mit dem Argument, daß Christen und Atheisten in muslimische geprägten Staaten diskriminiert werden.”
    .
    Meine Kommentar:
    Niemand beschneidet bei uns Rechte von Moslems. Ganz im Gegenteil, sie bekommen leider durch relativistische Rechtsauslegungen sogar Sonderrechte zugestanden, siehe beispielsweise die Rechtssprechung im Hinblick auf das Zulassen des Schächtens oder bei sog. Ehrenmorden. Ich kann das nur Nachvollziehen als Auswirkungen jahrelanger postmoderner Indoktrination, die sich bedauerlicherweise auch auf die Denkfähigkeit von Richtern negativ ausgewirkt zu haben scheint bis hin zu ehemaligen Verfassungsrichterin Jutta Limbach (siehe u.a. die Diskussion in http://www.perlentaucher.de)
    .
    Ich ziteire Dich:
    “M. W. ist auch im Islam Konsens, daß der Koran das auslegungsbedürftige Wort Gottes ist. Sonst bräuchte man ja auch keine Rechtsgelehrten.”
    .
    Meine Kommentar:
    Es ist richtig, dass der Koran ausgelegt werden kann. Das habe ich nicht bestritten. Dennoch gilt der Koran bei der Merhheit der Rechtsgelehrten als unveränderliches Wort Gottes. Es wird allenfalls darüber gestritten, ob er enstanden ist oder schon immer besteht. (Hierzu verweise ich auf eine interessante Sendung in 3Sat: “Der Fall Abu Zayd” , auch als Audiodatei verfügbar zum Downloaden http://podcast.xobix.ch/media/sf/podcast/ssp/ssp_04152007.mp3)
    Die Bibel gilt nicht als unveränderlichers Wort Gottes.
    .
    Missverstehe mich bitte nicht. Ich bin für Integration und für die Aufrechterhaltung und Weiterentwickulung der Prinzipien der Aufklärung.
    .
    Ich zitiere Dich:
    “Solange Herr Ulfkotte und seine Getreuen für dieses Phänomen keine Zahlen angeben, gehe ich davon aus, daß es (deine marginale Erscheinung ist, mit der ich nicht glücklich bin, die aber auch nicht zu den dringlichsten Problemen unseres Landes gehört.”
    .
    Meine Kommentar:
    Es geht doch nicht darum, ob es sich um ein marginales Problem handelt oder nicht , sondern um korrekte Anwendung der Grundprinzipien des Rechts, die auf den Ideen der Aufklärung basieren.

  • 17 Flieger51 // 16. April 2007 um 8:36 Uhr

    @niels
    Der Link bezüglich “Der Fall Abu Zayd” ist mir leider misslungen. Es liegt leider keine Audiodatei vor. Mein Link verweist auf eine Sendung mit Adolf Muschg. Ist auch interessant. Es geht um die Grundlagen Europas.

    Hier der Link zu allen Podcasts der Reihe “Sternstunde Philosophie” http://www.sf.tv/podcasts/feed.php?docid=ssp , die sowohl vom Schweizer Fernsehen wie auch von 3SAT gesendet wird. Vielleicht gibt es später mal einen Podcast der von mir im vorangehenden Beitrag erwähnten Sendung über und mit Abu Zayd. Abu Zayd ist der Auffassung, dass der Islam mit dem westlichen Rechtssystem komapital sei, wenn eine entsprechende seriöse Exegese erfolgt ist. Abu Zayd musste aufgrund seiner Thesen, die mittels literaturwissenschaftler Methoden erarbeitete, Ägypten verlassen und wurde wegen Apostasie von seiner Frau zwangsgeschieden. Seine Frau, die ihn natürlich nicht verlassen hat, und er lehren nun im Westen.
    .
    Ich möchte noch auf folgendes Bücher hinweisen: “Ein einziges Wort und seine große Wirkung” http://www.zif-koeln.de/7788.html und auf “Von Gott zu Allah?” von Hans-Peter Raddatz http://www.inkultura-online.de/hprad.htm . Mit diesen beiden Büchern wäre m.E. ein weites Spektrum der möglichen Sichtweisen auf den Islam abgesteckt.

  • 18 China-Japan-Korea // 27. April 2007 um 1:00 Uhr

    islamische Kinder gezüchtet für Doitsche Zukunft??? CDU

  • 19 maloXP // 27. April 2007 um 3:29 Uhr

    @ 18:

    Rechtssprechung im Hinblick auf das Zulassen des Schächtens

    Das sind Einzelfälle, für die eine Sondergenehmigung erteilt werden muss. Jene wurde in Deutschland zum ersten mal übrigens orthodoxen Juden zuerkannt. Finde ich auch interessant, wie die Leute plötzlich Tierschützer werden, wenn’s um den Islam geht. In China essen sie übrigens Hunde. Wo bleibt der Protest?

    oder bei sog. Ehrenmorden

    Würde mich interessieren, in welchem Fall ein deutsches Gericht hier mal nachlässig gewesen wäre.

    Ansonsten: Ist doch immer wieder das gleiche. Nicht uninteressant, dass PI, Broder und Ulfkotte es doch tatsächlich schaffen, die Angst vor der Fremdheit für eine breite Masse pseudotheoretisch zu unterfüttern und zu legitimieren. Halleluja, was solche Diskussionen immer an “Gutmenschen” anlockt. Da wird Hänschen Müller plötzlich zum Tierschützer, Voltaire-Studierenden, Theologen, Politikwissenschaftler, Kämpfer für Frauenrechte und natürlich zum Kenner von Arabistik und Islam allgemein. Alleine - es ist selektives Wissen, das da angehäuft wird. Nämlich solches, das den Islam in einem schlechten Licht dastehen lässt. Es ist halt immer einfacher, auf jemand fremdes mit dem Finger zu zeigen als sich die eigenen, durchaus vorhandenen, Modernisierungsdefizite einzugestehen.

    Bitte sagt - nebenbei - dem Herrn Broder doch mal, dass diese Geschichte von den aus englischen Sparkassen verbannten Sparschweinen eine Ente war. Die erzählt der ja überall. Der hat ja schon Fussel im Mund vom vielen Sparschweinmärchenerzählen.

  • 20 classless // 22. Mai 2007 um 10:59 Uhr

    Wie es also Parallelen zwischen antimoslemischen Ideologemen der Gegenwart und antijüdischen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt, ist auch der Topos der antisozialen moslemischen Verschwörung unter heutigen Islamgegnern und -kritikern anzutreffen.

    http://www.classless.org/2007/05/22/die-islamische-weltverschworung/

  • 21 professor 1 // 29. Juli 2007 um 23:51 Uhr

    [Hetze gelöscht, Niels]

  • 22 Prof. 4 // 5. August 2007 um 0:20 Uhr

    [Hetze gelöscht, Niels]

    Viel Freude damit liebe Leute! Ihr Prof.4

  • 23 Kreuzritter 23 // 7. August 2007 um 4:43 Uhr

    [Hetze gelöscht, Niels].

    Wenn sich die Gemeinschaft der Muslime nicht deutlich von den Dingen distanziert, die mit den Werten eines demokratischen Rechtsstaats nicht vereinbar sind, dann sehe ich nicht ein, warum der Islam toleriert (oder geduldet) werden sollte.

  • 24 Orgelspieler // 1. Dezember 2007 um 13:33 Uhr

    Eines dürfte aber allen Menschen klar sein. Nicht jeder Muslim (oder Molsem oder wie man auch immer schreiben mag) ist ein terrorist. Aber fast jeder Terroranschlag in den letzten Jahren wurde von Moslems verursacht. Und das sagt vieles aus, über den Nährboden, den diese Religion diversen Verführern bietet.

  • 25 GWBTH // 21. Dezember 2007 um 23:45 Uhr

    Der Islam ist in den letzten Jahren deutlich in die schiefe Bahn geraten.

    [Der Rest des Kommentars ist strafrechtlich relevant; daher vom Website-Betreiber gelöscht]

  • 26 Ekaterina Kode // 7. August 2011 um 19:07 Uhr

    Wissen Sie wenn ich höre dass man sagt gegen Isalm oder gegen Christen oder gegen Buddisten mir wird übel !!! was schlecht ist in eine Religion? nur selbst Mensch zahlt ! selbst ein Mensch ! wenn ich haben Herr Achmadinedschad gehört ich war beeindrückt wenn der Mensch ist gut dann egal welchem Gott er bittet wichtig dass der Mensch gut macht und brigt der Gesseltschaft Wohl das ist wichtig soll für Menschheit sein wenn wir werden ein andere nur als Religion betrachen wird immer wieder Konflickten sein!

    Das möchten wir haben? Kriege? warum dann wir nicht lassen diese Religiöse Konflickten in der Ruhe ! ein Mosslime kann besser sein als Christ und Christ kann besser sein als Mosslime alles hängt von einem Mensch
    warum betrachten wir immer noch die Farbe HAUT oder Religion ? Wofür? wir lesen Geschichte und sagen die waren Barbaren ! und wir wiederhollen selbst die Barbaren Geschichte ?

    http://betrugerhartzopfer.npage.de/%3E%3E%3Edas_hat_achmadinedschad_wirklich_gesagt_seine_rede_in_deutsch__74793337.html
    Ekaterina Kode

Kommentieren