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Verfassungsschutzbericht 2006 zu Aktivitäten ausländischer Geheimdienste

20. Mai 2007 · Keine Kommentare

Aufgrund ihrer geopolitischen Lage, der wichtigen Rolle innerhalb der EU und der NATO und nicht zuletzt als Standort vieler Unternehmen der Spitzentechnologie war die Bundesrepublik Deutschland auch im Jahr 2006 ein bedeutendes Aufklärungsziel für die Nachrichtendienste einer Reihe fremder Staaten. Dazu zählen unverändert die Russische Föderation und die Republik Belarus; ferner die Volksrepublik China, Nordkorea sowie einige Länder des Nahen und Mittleren Ostens. (S. 279)

Weitere in Deutschland aktive Geheimdienste nennt der Verfassungsschutz nicht. Diplomatische Rücksichtnahme gegenüber befreundeten Staaten dürfte der Grund sein.

Vor dem russischen Geheimdienst FSB werden Touristen gewarnt, denn der überwacht in Russland Telekommunikation und Internet:


Daher müssen auch ausländische Staatsangehörige in Russland damit rechnen, bei der Nutzung des Internets oder durch Telefongespräche in das Blickfeld des FSB zu geraten und gezielt geheimdienstlich überwacht zu werden. (S. 281 f.)

Sowas kann einem in Deutschland natürlich nie passieren. Und gab es da nicht mal einen Geheimdienst, der auch vor der Entführung eines deutschen Staatsangehörigen nicht zurückschreckte? Aber der gehörte ja zu den Guten…

Rubrik: Zeitgeschehen

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