Die SPD hat arg zu leiden im Moment. Miese Umfragewerte, innere Grabenkämpfe um den Umgang mit der Linkspartei, ein etwas tapsiger Vorsitzender und bei den wenigen Dingen, die die große Koalition hinkriegt, heimst Angela Merkel den Ruhm dafür ein.
Für SPD-Fraktionschef Peter Struck ist alles halb so schlimm:
Beck sei auf gutem Wege, die Partei noch weiter nach vorn zu bringen. Struck bezeichnete es als normal, dass in einer Koalition die Kanzlerin die Arbeit des Bündnispartners überstrahle. (SPIEGEL ONLINE)
Dem könnte man beipflichten, wenn Angela Merkel denn eine tatkräftig und entschlossen agierende Kanzlerin wäre. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus und die CDU punktet mit ihrer Kanzlerin nur deshalb fortwährend, weil die SPD und insbesondere ihr Führungspersonal noch müder und ungeeigneter erscheint.
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