Vor einem knappen Jahr habe ich mich hier bloggenderweise darüber geärgert, dass der Berliner Privatschulbetreiber Phorms AG nicht mal in der Lage sei, korrektes Deutsch auf der eigenen Website zu verwenden.
Inzwischen hat man bei Phorms nachgebessert und emsig Bindestriche ergänzt. Jetzt kann man dort von “Phorms-Gymnasium”, “Phorms-Konzept” und “Phorms-Schulen” lesen.
4 Kommentare bisher ↓
1 Henning // 26. September 2007 um 18:50 Uhr
Manches braucht halt Zeit. ;-)
Ob die deine Kritik wohl gelesen haben?
2 niels // 26. September 2007 um 19:17 Uhr
Keine Ahnung. Vielleicht haben sie’s beim Googlen gefunden (der Artikel steht bei Suche nach “Phorms” auf Platz 4) oder Bastian Sick hat bei den Phormsern angeklopft. :)
3 John Dean // 14. Dezember 2008 um 14:03 Uhr
Nachdem die Phormser Blog-Kommentatoren dein Blog reichlich zur Kenntnis genommen haben (überwiegend mit Kommentaren zur Lebenskunde wie: “get a life“), fühlten sie sich auf der eigenen Webseite zur Tat gedrängt.
Also, immerhin. Die Sache mit der Rechtschreibung saß.
(und vielleicht lernen sie bald auch einen höflicheren Stil, denn z. B. ein “schönen Dank für Ihren Hinweis” kostet eigentlich nicht viel …)
Ich habe mich in diesem Blog-Beitrag gut unterhalten gefühlt. Hey, und etwas lernen: Das konnte ich auch, nicht nur hinsichtlich der (auch von mir gerne genommenen) Bestätigung eigener Vorurteile, sondern auch darüber hinaus. Die Beiträge der Eltern zum Beispiel, die fand ich sehr spannend.
Gleiches gilt für die offiziellen Beiträge wie: “ELTERNABENDE gehörten bisher nicht ins Phorms-Konzept, (…)“.
Manchmal genügt vielleicht doch eine Anhäufung von Deppen-Leerzeichen, um einen ersten Eindruck zu erhalten.
Nunja. Irgendwie schade ist es, dass die im Bildungs- und Erziehungsmarkt gut funktionierende Marktlücke “bilinguale Erziehung” in diesem Fall eine teils merkwürdig-krude Mischung aus guten und weniger guten Ansätzen erzeugt.
Von einer reformierten (und nachfragegemäß bilingualen) staatlichen Schule würde ich mir mehr erhoffen - zudem auch mehr Chancengleichheit im Bildungswesen.
4 flachwichser // 17. Februar 2010 um 16:00 Uhr
Von einer reformierten (und nachfragegemäß bilingualen) staatlichen Schule würde ICH mir überhaupt nichts erhoffen ;-)
Chancengleichheit? - Wozu? - Nicht mal die eigenen Eltern geben allen Kindern die gleichen Chancen!
… ewiggestrige DDR-Romantik …
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