Das glauben angeblich viele Schüler im Beitrittsgebiet.
Kurioses Details am Rande: Einem sehr hübschen Film im mdr-Fernsehen konnte man gestern abend entnehmen, dass auch bei Stasis ohne Beschaffungskreativität wenig lief.
Die Tonbandkassetten für die zahlreichen Abhöranlagen lieferte Orwo, laut mdr dem einzigen Hersteller der Kassetten in der DDR. Und obwohl man die Tonträger nach der Auswertung und Protokollierung regelmäßig wiederbespielte, gab es immer zu wenig davon.
Das MfS, gar nicht doof, nutzte das Verbot, in der DDR “nicht visuell wahrnehmbare Datenträger” per Post zu verschicken und versorgte sich aus privaten Briefen mit Musikkassetten. So wurden die Arbeiter und Bauern mit Hilfe von Kassetten belauscht, die man ihnen vorher aus dem Kuvert geklaut hatte.
BILD: WIKIPEDIA, LIZENZ
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