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Roland Kochs Wahlergebnis: Wer am rechten Rand fischt, stellt sich ins Abseits

27. Januar 2008 · 7 Kommentare

600px-Roland Koch 12Die ersten Umfragen legen die Vermutung nahe, dass der nächste Ministerpräsident Hessens nicht Roland Koch heißen wird. Christian Wulff dagegen hat sein Amt in Niedersachsen souverän verteidigt.

Was können die Unionsstrategen daraus lernen? Am rechten Rand zu fischen mit dumpfen Parolen lohnt sich nicht. Ein Kandidat der Mitte kann dagegen eine breite Wählerschaft über das Unions-Stammpublikum hinaus überzeugen.

Die Hessen-SPD hat sicher nicht gewonnen, weil Frau Ypsilanti so furchtbar überzeugend wäre, sondern weil Roland Kochs Jugendkriminaltitäts- und Ausländerdebatten sich gegen ihn gekehrt haben.

BILD: WIKIPEDIA, LIZENZ

Rubrik: Zeitgeschehen

7 Kommentare bisher ↓

  • 1 Heinz // 27. Januar 2008 um 20:29 Uhr

    …und man stelle sich vor, was ein Roland Koch jetzt denkt und tut in dem Kämmerlein, in dem er sich gerade befindet. “Hätte ich nur den Mund gehalten”, wird er sich denken. Er ist in praktisch alle Fallen getreten, die ihm seine Gegner vor die Füße gelegt hatten.

  • 2 Hessen bleibt spannend: Wer wird regieren? » henningschuerig.de/blog // 27. Januar 2008 um 23:53 Uhr

    [...] Auch zur Wahl gebloggt haben: - 24stunden.de: Live-Blogging vom Wahlabend - Daniel Mouratidis: Höchststrafe für Koch - zeineku: Roland Kochs Wahlergebnis: Wer am rechten Rand fischt, stellt sich ins Abseits [...]

  • 3 Henning // 28. Januar 2008 um 0:02 Uhr

    Na, die größte Falle hat er sich immer noch selbst gestellt.

  • 4 eadha // 28. Januar 2008 um 10:14 Uhr

    ich bin mal gespannt, wer mit wem regieren wird…. mir scheint fast alles besser als koch an der spitze,…. und trotzdem ist ein 36,8 noch ein kommastellenpunkt mehr als die 36,7 der spd….. muss die cdu dann nicht den ministerpräsidenten stellen ?

  • 5 niels // 28. Januar 2008 um 14:09 Uhr

    “und trotzdem ist ein 36,8 noch ein kommastellenpunkt mehr als die 36,7 der spd….. muss die cdu dann nicht den ministerpräsidenten stellen ?”

    Nö. So einen Anspruch gibt es juristisch nicht; allenfalls als Gepflogenheit. Aber das Prädikat stärkste Fraktion zu sein (was hier wohl auch nicht zutrifft, weil SPD und CDU gleichviele Sitze erhalten haben) nützt einem nicht viel, wenn man keine Partner findet, die einem zur absoluten Mehrheit verhelfen.

  • 6 Die Angst der Hessen vor dem Adel // 28. Januar 2008 um 14:22 Uhr

    [...] geschätzte Leserin eadha brachte mich mit ihrem Kommentar dazu, mal einen Blick in die Hessische Landesverfassung zu werfen. Überraschendes zur Wahl des [...]

  • 7 Henning // 28. Januar 2008 um 15:51 Uhr

    Wählen wir doch einfach Tarek Al-Wazir zum Ministerpräsidenten. :-)

    Wir meint natürlich die Hessen. Ich hab mich da nur etwas zu sehr reingesteigert. *g*

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