Auf jeden Fall wissen die Qtrax-Macher, wie man den Start publikumswirksam inszeniert:

Die Tauschbörse tritt an mit dem bescheidenen Versprechen, die Musikwelt zu revolutionieren. Alles kostenlos und dennoch legal, so die zusammengefasste Selbstdarstellung.
Finanziert werden sollen die Rechte durch Werbung. Die Beträge, die die Musikindustrie pro heruntergeladenem Track bekommt, dürften weit unter dem liegen, was bisher für derartige Lizenzen erzielt wird.
Daraus kann man ablesen, wie groß das Muffensausen bei den großen Plattenlabels (schon der alte Name der Branche lässt nichts gutes ahnen) inzwischen ist. Die Optimisten hoffen, dass sich nur alles ändert in dem Geschäft. Die weniger zuversichtlichen rechnen nicht damit, dass die Musikindustrie, wie man sie bisher versteht, überhaupt überleben wird.
2 Kommentare bisher ↓
1 Sebastian // 1. Februar 2008 um 8:22 Uhr
War wohl doch nix.
2 niels // 1. Februar 2008 um 11:40 Uhr
In der Tat. Sieht nach Luftnummer aus. Der Client ist auch ziemlich buggy. Ich hab’ ihn mir testweise mal runtergeladen. Musikmäßig tut sich da noch gar nichts, was nach den aktuellen Pressemeldungen ja auch nicht erstaunlich ist.
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