Die Zivilstation meines Referendariats neigt sich schon ihrem Ende zu. Heute habe ich die Verhandlung in einem Zivilprozess geleitet. Spannende Sache. Obwohl ich eigentlich keine Scheu habe, öffentlich frei zu reden, klopfte das Herz zu Beginn doch ein wenig schneller als sonst. Lief dann aber sehr flüssig und mein Ausbilder war zufrieden.
Nettes Erlebnis, einem vorlauten Rechtsanwalt mal ganz forsch ins Wort fallen zu können.
Schön dass das Protokoll noch nicht geschrieben ist. An das Urteil muss ich mich erst nach den Ostertagen setzen.
8 Kommentare bisher ↓
1 eadha // 19. März 2008 um 23:02 Uhr
welche art von jurist bist du eigentlich ? anwalt, richter, …. ?
2 niels // 19. März 2008 um 23:13 Uhr
Referendar. Das ist das Stadium zwischen Studium und “fertigem Jurist”.
3 eadha // 20. März 2008 um 0:28 Uhr
naja, aber “urteil” ?
ein referendariat hab ich irgendwann auch, zwischen erstem und zweitem staatsexamen, was das ist, ist klar….
ich versuch mal, zu präzisieren: welche art von jurist wirst du ?
4 niels // 20. März 2008 um 8:57 Uhr
Das steht im Referendariat noch nicht fest. Da muss quasi jeder alles machen.
5 eadha // 20. März 2008 um 11:21 Uhr
alles klar….
6 almi // 20. März 2008 um 16:52 Uhr
keine scheu öffentlich frei zu reden?
meine hochachtung! :-)
aber muss man wohl, als angehender jurist.
7 HG // 20. März 2008 um 22:11 Uhr
Dann kommt bald die Staatsanwaltschaft? Da geht es erst richtig los mit der freien Rede. Besonders wenn die Hauptverhandlung anders verläuft als die Aktenlage erwarten lässt. Vor meinen ersten Plädoyers habe ich Blut und Wasser geschwitzt.
8 niels // 21. März 2008 um 10:10 Uhr
Ne, hier im Norden fängt man mit Strafrecht an und macht beim Zivilrichter weiter.
Und die erste Station hatte ich leider nicht bei der StA, sondern beim Amtsgericht.
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