Hierzulande heißen Dönerbuden häufig Alanya oder Bosporus. Schließlich zeigt man auf diese Weise, wo die kulinarischen Wurzeln liegen. In Polen wurde die noch recht junge Dönerkultur offenbar aus Deutschland importiert, wie man an diesem Verpflegungsbetrieb in Szczecin erkennen kann:

5 Kommentare bisher ↓
1 Schaps // 2. August 2008 um 13:53 Uhr
Wird wohl eh jeder wissen, aber der Döner wie wir ihn kennen, im Fladenbrot, wurde in Berlin erfunden. Und vor allem Touristen aus Übersee denken häufig Döner wäre etwas typisch Deutsches :)
2 le marcus // 16. August 2008 um 22:30 Uhr
Viel spannender wäre die Frage warum Stettin zu Polen gehört, wenn doch die Oder-Neiße-Grenze offizielle Staatsgrenze ist. Kann das jemand erklären?
3 niels // 16. August 2008 um 23:35 Uhr
Wikipedia:
“Nach Kriegsende war der genaue Verlauf der Demarkationslinie zwischen der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und den unter polnische Verwaltung gestellten deutschen Gebieten im Stettiner Raum noch unklar, so dass die Sowjetunion zunächst davon absah, das westlich der Oder gelegene Stettin den polnischen Behörden zu übergeben, und in der Stadt eine neugebildete deutsche Verwaltung einsetzte. Am 5. Juli 1945 wurde Stettin jedoch – unter Bruch bestehender alliierter Vereinbarungen und des Potsdamer Abkommens, das einen Grenzverlauf „unmittelbar westlich von Swinemünde und von dort die Oder entlang bis zur Einmündung der westlichen Neiße“[5] vorsah – von der sowjetischen Besatzungsmacht an Polen übergeben und von diesem in Szczecin umbenannt. “
4 SG // 17. August 2008 um 12:16 Uhr
Wikipedia 2
Wikipedia weiß offenbar nicht, was die Westalliierten zur polnischen Übernahme von Stettin gesagt haben.
5 niels // 17. August 2008 um 12:35 Uhr
Ich weiß das auch nicht - was haben sie denn gesagt?
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