65 km vor Sylt schmeißt Greenpeade derzeit große Brocken ins Wasser, um das dort befindliche Sylter Außenriff vor Fischfang und Sandabbau zu schützen. Ich bin kein Biologe oder Meereswissenschaftler - keine Ahnung, wie die aktuelle Greenpeace-Aktion in der Sache zu bewerten ist.
Aber faszinierend finde ich die PR-Anstrengungen. Da geschieht mächtige Lobby-Arbeit. Die Fronten: Eine eher schmale ots-Meldung (unterfüttert mit Ansprechpartnern an Bord, reichlich Pressekontakten und Bildmaterialangeboten), bebilderter Bericht auf der Website und eben das Youtube-Video oben. Klar, dass da viele Zeitungen bereitwillig aufspringen. Verbesserungsfähig höchstens noch die technische Seite der Aktion: Bevor man anamorphe 16:9-Filme bei Youtube einstellt, sollte man das Seitenverhältnis wandeln.
Die FDP macht sich angesichts der Greenpeace-Aktion Sorgen um kenternde Krabbenkutter, zwar eine hübsche Alliteration, aber als dröger Pressetext bei weitem nicht so spannend wie die Kampagne der Aktivisten.
3 Kommentare bisher ↓
1 Schaps // 13. August 2008 um 16:09 Uhr
Sind die Gewässer hierzulande denn so überfischt??
2 niels // 13. August 2008 um 16:12 Uhr
Teilweise wohl schon, sagt z. B. die EU.
3 Kommunalpolitik in Ahrensburg und Stormarn » Blog Archiv » Klötze lassen Kutter kentern // 22. August 2008 um 10:33 Uhr
[...] Niels dagegen hat die Öffentlichkeitsarbeit sich mal angesehen. Wen wunderts? Greenpeace ist besser als die kaum vorhandene Gegenöffentlichkeit. [...]
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