Egal wie das Ergebnis der Hessenwahl demnächst ausfällt: Die Linkspartei hat gewonnen. Die DDR ist zurück. Anders als mit so drastischen Worten kann man kaum beschreiben, was derzeit so auftaucht in der Welt der Ideen und Konzepte:
Der McKinsey-Manager Jürgen Kluge hat sich für den Aufbau einer zweiten Treuhandanstalt zur Absicherung von Unternehmen in der Finanzkrise ausgesprochen. Die Anstalt solle im Notfall auch im Kern gesunde Unternehmen verstaatlichen können. (Quelle)
Und kann man jemanden, der solche Rezepte hat, noch glauben, wie er weiter zitiert wird:
“Ich bin ein überzeugter Marktwirtschaftler, ich sehe aber auch durch meine Klientengespräche, in welcher Größenordnung eine Pleitewelle auf uns zukommt. Deshalb habe ich Anfang Dezember bei NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers den Deutschlandfonds angeregt”
Wenn mir jemand vor zwei Jahren erzählt hätte, dass ausgerechnet McKinsey demnächst den realexistierenden Sozialismus ausruft - ich hätte ihn für bekloppt gehalten.

Ein Kommentar bisher ↓
1 Schaps // 10. Januar 2009 um 19:01 Uhr
Tja…und nach der Verstaatlichung werden sie wieder privatiert…mit Verlust :D
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