FAZ, heutige Ausgabe, S. 6:
Meine erste spontane Reaktion war eher negativ. Wie kommt ein großes Unternehmen dazu, auch noch den Tod seiner einstigen Werbeikone für die Marke auszuschlachten? Aber nach kurzem Überlegen finde ich die Anzeige doch sehr sympathisch. Was spricht dagegen, eine verstorbene Person für die Arbeit zu würdigen, die sie für das Unternehmen geleistet hat? Wenn eine große Unternehmensberatung ihren Seniorpartner betrauert, wird in der Todesanzeige der Firma auch dessen geschäftliche Arbeit in den Vordergrund gerückt, weniger seine persönlichen oder privaten Qualitäten.

3 Kommentare bisher ↓
1 Sebastian // 7. März 2009 um 21:53 Uhr
Die Nennung des bürgerlichen Namens hätte ich trotzdem schöner gefunden. Die Klementine hätte man zur Erkennung sicher noch unterbringen können.
2 niels // 7. März 2009 um 22:24 Uhr
Steht da doch im Fließtext: Johanna König.
3 Sebastian // 7. März 2009 um 23:50 Uhr
Oh, stimmt… siehste! (nee, hab’s einfach überlesen)
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