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29. März 2009 · 4 Kommentare

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Creative Commons License photo credit: notizn

Ich habe keine Ahnung, wie es mit den großen Medienhäusern weitergehen wird. Ich weiß nicht, ob und mit welchen Geschäftsmodellen die großen Dinosaurier unter den Zeitungsverlagen die nächsten zwanzig Jahre überleben können. Aber ich behaupte einfach mal ganz frech, dass eine der Grundannahmen falsch ist, die gegenwärtig fast alle für gegeben halten. Ich glaube fest daran, dass es Nischen gibt, in denen das Publikum bereit ist, für Inhalte zu zahlen.

Natürlich ist niemand bereit, Geld auszugeben für bannerverzierte Agenturmeldungen oder das, was Google News ohnehin gratis liefert. Aber Chancen eröffnen sich dort, wo nützliche Produkte nicht kostenlos verfügbar sind.

Ich vermisse zum Beispiel einen vernünftigen Volltext-Nachrichten-RSS-Feed. Und ich wäre durchaus bereit, hierfür einen kleinen monatlichen Betrag zu investieren. Ein weiteres Beispiel sind die Archive der Zeitungen. Erschließt sie für kleines Geld mit einem vernünftigen Interface.

Ebenso wäre denkbar, dass Abo-Zeitungen solche Dienste zur Bindung ihrer bestehenden Printleser an die Zeitung nutzen.

Rubrik: Medien · Netzkultur

4 Kommentare bisher ↓

  • 1 Kandit // 29. März 2009 um 16:38 Uhr

    Wäre schön, wenn man diese umweltschädlichen Zeitungen endlich abschaffen würde. Herstellen - 20% lesen - und ab in den Müll!! Und das gleich millionenfach jeden Tag.

    Was für eine schwachsinnige Verschwendung. Wir hören doch schon den ganzen Tag Radio, abends schauen wir uns im Fernsehen noch mal an, was wir den Tag über gehört haben und am nächsten Tag lesen wir dann nochmals, was wir schon gehört und gesehen haben.

    Hoffentlich hört dieser Wahnsinn bald auf!!!

    Gruß Kandit

  • 2 Niels // 29. März 2009 um 18:14 Uhr

    Ich finde Papier-Zeitungen schön. :) Und praktisch sind sie auch. Taugen als Unterlage für die Müslischüssel morgens ebenso wie als Blickschutzschirm in der Bahn.

  • 3 jmk // 29. März 2009 um 23:57 Uhr

    Fragt sich halt auch welches Angebot einer aktuellen Wochen oder Tageszeitung es Wert wäre überhaupt bezahlt zu werden. Da bleiben schon mal nicht viele übrig. Und ich behaupte mal deren Leser wären durchaus bereit bei entsprechender Leistung auch einen Obolus zu entrichten.

  • 4 Lukas // 30. März 2009 um 16:21 Uhr

    Ich würde auch gerne (hinterher) für gute Texte bezahlen. 10 Cent, 20 Cent, so viel ich mag. Da fehlt nur immer noch die technische Grundlage, wobei sich ja Click & Buy langsam so ein bisschen zu verbreiten scheint.

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