
photo credit: Patrick H~
Bisher habe ich bei passender Gelegenheit Google Street View meist verteidigt gegen Kritik, wenn diese auf Unkenntnis oder einer dumpfen Anti-Haltung beruhte.
Aber warum eigentlich? Wer so schnoddrig mit parlamentarischen Gremien umgeht wie in diesem Schreiben, muss sich jedenfalls über Gegenwind nicht mehr wundern.
Von den Umgangsformen, die die Google-Jungs aus Hamburg da an den Tag legen, will ich ja gar nicht reden. Aber auch wenn man darüber mal großzügig hinwegschaut, sieht der Brief äußerlich, sprachlich und inhaltlich eher aus wie das Statement einer ungelenk geführten Ich-AG. Ein objektiver Dritter würde niemals glauben, dass so ein Schreiben von einem Weltkonzern verantwortet wird.
2 Kommentare bisher ↓
1 -thh // 2. Juni 2010 um 3:09 Uhr
Ich finde an dem Schreiben wenig zu bemängeln. Was stört Dich daran? Das Zitat des englischen Blogbeitrags?
2 Niels // 2. Juni 2010 um 21:30 Uhr
Nicht nur. Der ganze Tonfall, und dann sowas lapidares unter drunter zu klatschen. Und der Umstand, dass bei so einem großen Laden sich keiner findet, der Zeit hat, die paar miles von Hamburg nach Kiel zu fahren.
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