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	<description>Zeichensetzung, Nerdismus und Kunstpfeifen</description>
	<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:20:51 +0000</pubDate>
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		<title>Modellbahn-Kiel</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 14:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In Kiel passiert]]></category>

		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>

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		<description><![CDATA[H&#252;bsch hier: 

Smalltown Kiel – ein kleiner Film zur Stadt from René Raab on Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>H&#252;bsch hier: </p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/35270069?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/35270069">Smalltown Kiel – ein kleiner Film zur Stadt</a> from <a href="http://vimeo.com/absraven">René Raab</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Am Ende des Sommers</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 17:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In Kiel passiert]]></category>

		<category><![CDATA[Unterwegs gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem schw&#252;l-warmen Balkon sitzend sehe ich einen jungen Typen, der auf dem Mountainbike den Blick nach hinten vergisst und deshalb beim Spurwechsel fast von einem SUV plattgemacht wird. Vermutlich macht uns das Ende des Sommers und der nahende Herbst nur deshalb zuweilen wehm&#252;tig, weil wir nie ganz sicher sein k&#246;nnen, den n&#228;chsten Fr&#252;hling und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem schw&#252;l-warmen Balkon sitzend sehe ich einen jungen Typen, der auf dem Mountainbike den Blick nach hinten vergisst und deshalb beim Spurwechsel fast von einem SUV plattgemacht wird. Vermutlich macht uns das Ende des Sommers und der nahende Herbst nur deshalb zuweilen wehm&#252;tig, weil wir nie ganz sicher sein k&#246;nnen, den n&#228;chsten Fr&#252;hling und Sommer noch zu erleben. </p>
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		<title>Viel L&#228;rm um Index</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 19:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Monaten hat die FAZ anscheinend eine Kampagne begonnen, um ihre eigenen Kapitalmarkt-Indizes bekannter zu machen und die Produkte von Banken, die auf den FAZ-Indizes basieren. 
Die Dauer-Lobhudelei der eigenen Finanzmarkt-Redakteure f&#252;r die FAZ-Indizes geht mir am Fr&#252;hst&#252;ckstisch auf die Nerven. Sie bem&#252;hen sich nicht mal, die Botschaft zu tarnen und geschickt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Monaten hat die FAZ anscheinend eine Kampagne begonnen, um ihre eigenen Kapitalmarkt-Indizes bekannter zu machen und die Produkte von Banken, die auf den FAZ-Indizes basieren. </p>
<p>Die Dauer-Lobhudelei der eigenen Finanzmarkt-Redakteure f&#252;r die FAZ-Indizes geht mir am Fr&#252;hst&#252;ckstisch auf die Nerven. Sie bem&#252;hen sich nicht mal, die Botschaft zu tarnen und geschickt zu verpacken. Im Gegenteil: Keine Erw&#228;hnung dieses oder jenes FAZ-Indexes kommt ohne die gebetsm&#252;hlenartige und h&#246;lzern gepriesenen Vorz&#252;ge des eigenen Produktes aus. Das sieht dann jedesmal so oder so &#228;hnlich aus wie <a href="http://www.faz.net/artikel/C31501/nach-den-boersenturbulenzen-zertifikatekaeufer-setzen-auf-kapitalgarantie-30477628.html">heute</a>: </p>
<blockquote><p>Der F.A.Z.-Index bildet rund 83 Prozent des B&#246;rsenwerts deutscher Unternehmen ab, der Dax nur 68 Prozent. Damit liefert der F.A.Z.-Index ein breiteres Bild der deutschen Wirtschaft mit einer gr&#246;&#223;eren Risikostreuung als der nur 30 Werte umfassende Dax. Der F.A.Z.-Index ist jedoch ein Kursindex. Dividendenzahlungen der Unternehmen gehen daher im Unterschied zum Dax nicht in die Indexentwicklung ein. Das f&#252;hrt auf ein Jahr gerechnet zu einer Minderrendite von rund 2 Prozent. Die Konstruktion als Kursindex macht den F.A.Z.-Index jedoch gerade f&#252;r Garantiestrukturen attraktiv. </p></blockquote>
<p>Verstehe nicht, warum die FAZ sowas n&#246;tig hat. Und die journalistische Fallh&#246;he ist ungleich h&#246;her als bei anderen Bl&#228;ttern. W&#252;rde die wirtschaftlich arg schlingernde Frankfurter Rundschau permanent eigene Produkte anpreisen, w&#228;re es schlichter Verzweifelung geschuldet. Aber die FAZ hat einen Ruf zu verlieren. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die ganz gro&#223;e Koalition der Unanst&#228;ndigen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 18:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl (CSU), nahm den Bombenanschlag in Oslo und das Massaker unter den Teilnehmern eines Jugendcamps auf der Insel Utøya zum Anlass, seine Forderung nach Einf&#252;hrung der Vorratsdatenspeicherung zu erneuern.
„Wir brauchen die Vorratsdatenspeicherung“, sagte der CSU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“ „Im Vorfeld muss die &#220;berwachung von Internetverkehr und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, <a href="http://www.faz.net/artikel/C30923/nach-den-attentaten-in-norwegen-solche-anschlaege-im-vorfeld-vereiteln-30472639.html">Hans-Peter Uhl (CSU)</a>, nahm den Bombenanschlag in Oslo und das Massaker unter den Teilnehmern eines Jugendcamps auf der Insel Utøya zum Anlass, seine Forderung nach Einf&#252;hrung der Vorratsdatenspeicherung zu erneuern.</p>
<p>„Wir brauchen die Vorratsdatenspeicherung“, sagte der CSU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“ „Im Vorfeld muss die &#220;berwachung von Internetverkehr und Telefongespr&#228;chen m&#246;glich sein. Nur wenn die Ermittler die Kommunikation bei der Planung von Anschl&#228;gen verfolgen k&#246;nnen, k&#246;nnen sie solche Taten vereiteln und Menschen sch&#252;tzen.“</p></blockquote>
<blockquote><p><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/nach-norwegen-forderung-npd-verbot/352526.php">SPD-Generalsekret&#228;rin Andrea Nahles</a> pl&#228;dierte in der Koblenzer Rhein-Zeitung daf&#252;r, mehr Polizeibeamte einzustellen, „die die rechtsradikale Szene im Internet beobachten k&#246;nnen“. </p></blockquote>
<blockquote><p>Nach den Anschl&#228;gen in Norwegen fordern Politiker von SPD und Gr&#252;nen mehr Engagement gegen Rechtsextremismus. <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/nach-den-anschlaegen-von-oslo-opposition-fordert-mehr-engagement-gegen-rechts-1710017.html">Gr&#252;nen-Chefin Claudia Roth</a> sagte der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;, im Lichte der Attentate sollte &#8220;die Bundesregierung ihr Engagement gegen Rechtsradikale verst&#228;rken und nicht alten &#220;berwachungsfantasien hinterherlaufen&#8221;. </p></blockquote>
<blockquote><p>Niedersachsens Linke haben Innenminister Uwe Sch&#252;nemann (CDU) in Zusammenhang mit den Terroranschl&#228;gen in Norwegen massiv angegriffen. „Politiker wie er sind mitverantwortlich f&#252;r die Schaffung des ideologischen Umfelds, in dem Attent&#228;ter wie Anders Behring Breivik gedeihen k&#246;nnen“, erkl&#228;rte <a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Linke-attackieren-Schuenemann-nach-Terroranschlaegen">Linken-Landeschef Manfred Sohn in Hannover</a>.</p></blockquote>
<p>F&#252;r diese Menschen sch&#228;me ich mich. Und ich hoffe, dass die Norweger im Moment andere Sorgen haben als deutsche Zeitungen zu verfolgen. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alterserscheinungen</title>
		<link>http://www.zeineku.de/2011/07/20/alterserscheinungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 19:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Selbstbezogenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende Skype auf dem Netbook installiert, neuen Account angelegt und kurz dar&#252;ber ge&#228;rgert, dass niels.bock als Skype-Name nicht mehr verf&#252;gbar war. Gut, dann muss eben niels.gaertner reichen. 
Zwei Tage sp&#228;ter f&#228;llt mir ein, dass ich mir niels.bock vor langer Zeit selbst gesichert habe. Einziger Trost: Das Passwort des alten accounts ist mir wieder eingefallen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende Skype auf dem Netbook installiert, neuen Account angelegt und kurz dar&#252;ber ge&#228;rgert, dass niels.bock als Skype-Name nicht mehr verf&#252;gbar war. Gut, dann muss eben niels.gaertner reichen. </p>
<p>Zwei Tage sp&#228;ter f&#228;llt mir ein, dass ich mir niels.bock vor langer Zeit selbst gesichert habe. Einziger Trost: Das Passwort des alten accounts ist mir wieder eingefallen. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Und dann war da noch das Frizz in Kiel, Olshausenstra&#223;e</title>
		<link>http://www.zeineku.de/2011/04/02/und-dann-war-da-noch-das-frizz-in-kiel-olshausenstrasse/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 17:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In Kiel passiert]]></category>

		<category><![CDATA[Selbstbezogenes]]></category>

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		<description><![CDATA[in dem wir bisher immer gerne und regelm&#228;&#223;ig essen waren. Ist schlie&#223;lich ein gem&#252;tliches Restaurant mit einem fantastischen Biergarten direkt an der Stra&#223;e. Eine Zeitlang war ein dort verspeistes Steak mit Salat und passenden Getr&#228;nken quasi ein Freitagabendritual. 
Jetzt nicht mehr. Gestern gab es die vorerst letzten Steaks. Denn eines der beiden Grillst&#252;cke war so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>in dem wir bisher immer gerne und regelm&#228;&#223;ig essen waren. Ist schlie&#223;lich ein gem&#252;tliches Restaurant mit einem fantastischen Biergarten direkt an der Stra&#223;e. Eine Zeitlang war ein dort verspeistes Steak mit Salat und passenden Getr&#228;nken quasi ein Freitagabendritual. </p>
<p>Jetzt nicht mehr. Gestern gab es die vorerst letzten Steaks. Denn eines der beiden Grillst&#252;cke war so z&#228;h, dass es kaum zu schneiden war, geschweige denn sich kauen lie&#223;. Auf freundliche Reklamation bot man uns ebenso freundlich Ersatz, der allerdings kalt serviert wurde. Kann passieren, war die K&#252;che eben nicht in Topform. </p>
<p>Auf die Nachfrage, ob alles zu unserer Zufriedenheit gewesen sei, gab es dann ehrliche Kritik, aber h&#246;flich vorgetragen und mit dem l&#228;chelnd erg&#228;nzten und ebenso aufrichtig gemeinten Hinweis, dass wir bei unseren bisherigen Besuchen immer sehr zufrieden gewesen waren. Einzige Reaktion: Ein gleichg&#252;ltig runtergefloskeltes &#8220;Das tut mir leid, 34,20 bitte.&#8221; </p>
<p>Schade. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein wenig Guttenberg-Exegese</title>
		<link>http://www.zeineku.de/2011/02/19/ein-wenig-guttenberg-exegese/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 08:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[ photo credit: Bundeswehr-Fotos
Er kam kurz aus dem Sch&#252;tzengraben, um haspelnd einen vorbereiteten Text aufzusagen. Am&#252;santes Details am Rande: Die vermeintlich &#8220;handverlesenen&#8221; Journalisten waren anscheinend eher die paar Geduldigen, die lange genug vor dem Bendlerblock herumgelungert hatten. Zudem waren sie ganz offensichtlich auch nicht handverlesen genug, um hinterher Karl-Theodor zu Guttenbergs Gestammel (&#8221;K&#246;nnen wir nochmal?&#8221;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/46257718@N02/5201229684/" title="Bundeswehrtagung 2010" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5289/5201229684_02b8a35b27.jpg" alt="Bundeswehrtagung 2010" border="0" /></a><br /><small><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" title="Attribution-NoDerivs License" target="_blank"><img src="http://www.zeineku.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a href="http://www.flickr.com/photos/46257718@N02/5201229684/" title="Bundeswehr-Fotos" target="_blank">Bundeswehr-Fotos</a></small></p>
<p>Er kam kurz aus dem Sch&#252;tzengraben, um haspelnd einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/stellungnahme-von-guttenberg-kein-plagiat-die-erklaerung-im-wortlaut-1.1061952">vorbereiteten Text aufzusagen</a>. Am&#252;santes Details am Rande: Die vermeintlich &#8220;handverlesenen&#8221; Journalisten waren anscheinend eher die paar Geduldigen, die lange genug vor dem Bendlerblock herumgelungert hatten. Zudem waren sie ganz offensichtlich auch nicht handverlesen genug, um hinterher Karl-Theodor zu Guttenbergs Gestammel (&#8221;K&#246;nnen wir nochmal?&#8221;) nicht zu senden. </p>
<p>Aber schauen wir mal genau auf das, was er gesagt hat: </p>
<p><span id="more-1357"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Immerhin erw&#228;hnt er mit keiner Fu&#223;note, dass &#8220;meine von mir verfasste Dissertation&#8221; jene sei, die aktuell als opus delicti angesehen wird. Vielleicht gibt es ja noch eine&#8230; </p>
<blockquote><p>&#8220;Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewusst get&#228;uscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Warum macht mir hier die Passivkonstruktion des Satzes Angst? Warum nicht stattdessen &#8220;Zu keinem Zeitpunkt habe <strong>ich </strong>bewusst get&#228;uscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht.&#8221; ? </p>
<p>Und schlie&#223;lich: </p>
<blockquote><p>
&#8220;Die Menschen in diesem Land erwarten, dass ich mich um das fordernde Amt des Verteidigungsministers mit voller Kraft k&#252;mmere und das kann ich auch. Wir stehen vor einer historischen Bundeswehrreform und ich trage die Verantwortung f&#252;r die Soldaten im Einsatz, wie ein Ereignis an dem heutigen Tag einmal mehr auf bittere Weise zeigt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Zum letzten Satz f&#228;llt mir nichts mehr ein - das finde ich ekelhaft. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bei Gott dem Allm&#228;chtigen und Allwissenden</title>
		<link>http://www.zeineku.de/2010/09/22/bei-gott-dem-allmaechtigen-und-allwissenden/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 18:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Glaube und Religion]]></category>

		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>

		<category><![CDATA[Selbstbezogenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute stand die Vereidigung an. Ich bin bass erstaunt, dass die Eidesformel nach § 12a Abs. 1 BORA sogar einen gewisserma&#223;en zweifachen Gottesbezug enth&#228;lt: 
&#8220;Ich schw&#246;re bei Gott dem Allm&#228;chtigen und Allwissenden, die verfassungsm&#228;&#223;ige Ordnung zu wahren und die Pflichten eines Rechtsanwalts gewissenhaft zu erf&#252;llen, so wahr mir Gott helfe.&#8221;
Und dann noch die Attribute &#8220;Allm&#228;chtig&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute stand die Vereidigung an. Ich bin bass erstaunt, dass die Eidesformel nach § 12a Abs. 1 BORA sogar einen gewisserma&#223;en zweifachen Gottesbezug enth&#228;lt: </p>
<blockquote><p>&#8220;Ich schw&#246;re bei Gott dem Allm&#228;chtigen und Allwissenden, die verfassungsm&#228;&#223;ige Ordnung zu wahren und die Pflichten eines Rechtsanwalts gewissenhaft zu erf&#252;llen, so wahr mir Gott helfe.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und dann noch die Attribute &#8220;Allm&#228;chtig&#8221; und &#8220;Allwissend&#8221;. Dagegen muten die &#252;blichen Eidesformeln aus dem Beamtenrecht geradezu profan an. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>G&#246;tz Werner, das Grundeinkommen und die Oper</title>
		<link>http://www.zeineku.de/2010/08/15/goetz-werner-das-grundeinkommen-und-die-oper/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 11:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zeitgeschehen]]></category>

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		<description><![CDATA[FASZ, heutige Ausgabe - &#8220;DM&#8221;-Gr&#252;nder G&#246;tz Werner im Interview zur Gerechtigkeit seines Modells eines Bedingungslosen Grundeinkommens und zu Transferleistungen verschiedener Art: 
Zudem wird immer verschwiegen, dass der Hartz-IV-Empf&#228;nger weniger Transferzahlungen erh&#228;lt als ein Mitglied der Mittel- und Oberschicht: Wenn Sie zweimal im Monat mit Ihrer Frau in die hochsubventionierte Oper gehen, erhalten Sie von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub0B44038177824280BB9F799BC91030B0/Doc~E508A466D05324C1081CC0E7B0D8885E2~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FASZ, heutige Ausgabe - &#8220;DM&#8221;-Gr&#252;nder G&#246;tz Werner im Interview</a> zur Gerechtigkeit seines Modells eines Bedingungslosen Grundeinkommens und zu Transferleistungen verschiedener Art: </p>
<blockquote><p>Zudem wird immer verschwiegen, dass der Hartz-IV-Empf&#228;nger weniger Transferzahlungen erh&#228;lt als ein Mitglied der Mittel- und Oberschicht: Wenn Sie zweimal im Monat mit Ihrer Frau in die hochsubventionierte Oper gehen, erhalten Sie von der Gemeinschaft h&#246;here Transferleistungen als die meisten Hartz-IV-Empf&#228;nger. Nachdem das Verfassungsgericht anerkannt hat, dass die Regels&#228;tze ein menschenw&#252;rdiges Leben erm&#246;glichen m&#252;ssen, ist es nur noch ein kleiner Schritt in Richtung Grundeinkommen.</p></blockquote>
<p><span id="more-1349"></span>Klingt aufsehenerregend, ist aber trotzdem falsch. Praktischerweise enth&#228;lt der <a href="http://www.mf.niedersachsen.de/download/7487">Wirtschaftsplan der Nieders&#228;chsichen Staatstheater Hannover GmbH im Einzelplan 6 des Nieders&#228;chsichen Landeshaushalts 2010 (S. 464)</a> Angaben zu Gesamtaufwand, Einnahmen und Besucherzahlen. </p>
<p>Von den Gesamtaufwendungen in H&#246;he von 67.789.300,00 Euro j&#228;hrlich tr&#228;gt das Land 52.046.500,00 Euro. Legt man diesen Fehlbetrag auf die veranschlagte Gesamtzahl der Besucher bei den Vorstellungen in eigenen Spielst&#228;tten (anhand der Vorjahres-Ist-Werte anscheinend realistisch gesch&#228;tzt mit 415.000,00) um, ergibt sich ein staatlicher Zuschuss von 125,41 Euro je Theater- oder Operbesuch. In G&#246;tz Werners Beispiel geht ein Ehepaar zweimal monatlich in die Oper, kommt also in den Genuss von staatlichen Zusch&#252;ssen in H&#246;he von 125,41 Euro x 4 = 501,65 Euro. Die Zahl der von ALG-II lebenden Ehepaare, die monatlich inkl. Unterkunftskosten weniger als 500,00 Euro an Sozialleistungen erhalten, d&#252;rfte indessen &#252;berschaubar sein. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man in den Wald hinein mailt</title>
		<link>http://www.zeineku.de/2010/05/31/wie-man-in-den-wald-hinein-mailt/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 17:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niels</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Netzkultur: Googeliges]]></category>

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		<description><![CDATA[ photo credit: Patrick H~
Bisher habe ich bei passender Gelegenheit Google Street View meist verteidigt gegen Kritik, wenn diese auf Unkenntnis oder einer dumpfen Anti-Haltung beruhte. 
Aber warum eigentlich? Wer so schnoddrig mit parlamentarischen Gremien umgeht wie in diesem Schreiben, muss sich jedenfalls &#252;ber Gegenwind nicht mehr wundern. 
Von den Umgangsformen, die die Google-Jungs aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/40851862@N03/4410843353/" title="CeBIT 2010 - Google Streetview" target="_blank"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4018/4410843353_b7c52e1b3b.jpg" alt="CeBIT 2010 - Google Streetview" border="0" /></a><br /><small><a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" title="Attribution License" target="_blank"><img src="http://www.zeineku.de/wp-content/plugins/photo-dropper/images/cc.png" alt="Creative Commons License" border="0" width="16" height="16" align="absmiddle" /></a> <a href="http://www.photodropper.com/photos/" target="_blank">photo</a> credit: <a href="http://www.flickr.com/photos/40851862@N03/4410843353/" title="Patrick H~" target="_blank">Patrick H~</a></small></p>
<p>Bisher habe ich bei passender Gelegenheit Google Street View meist verteidigt gegen Kritik, wenn diese auf Unkenntnis oder einer dumpfen Anti-Haltung beruhte. </p>
<p>Aber warum eigentlich? Wer so schnoddrig mit parlamentarischen Gremien umgeht wie <a href="http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl17/umdrucke/0800/umdruck-17-0878.pdf">in diesem Schreiben</a>, muss sich jedenfalls &#252;ber Gegenwind nicht mehr wundern. </p>
<p>Von den Umgangsformen, die die Google-Jungs aus Hamburg da an den Tag legen, will ich ja gar nicht reden. Aber auch wenn man dar&#252;ber mal gro&#223;z&#252;gig hinwegschaut, sieht der Brief &#228;u&#223;erlich, sprachlich und inhaltlich eher aus wie das Statement einer ungelenk gef&#252;hrten Ich-AG. Ein objektiver Dritter w&#252;rde niemals glauben, dass so ein Schreiben von einem Weltkonzern verantwortet wird. </p>
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