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Blogs zur privaten Geldanlage

5. April 2010 · Ein Kommentar

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Creative Commons License photo credit: crazyoctopus

Mehrere zusammenhängende Feiertage führen bei mir zuweilen dazu, dass ich einen Blick in die Bankunterlagen werfe und mir Gedanken um die darin dokumentierten bescheidenen Ersparnisse mache. Diesmal habe ich mich auf der Suche nach Informationen im Netz nach interessanten Weblogs zum Thema Geldanlage umgesehen. Auf diese beiden will ich kurz hinweisen:

In Dr. Peterreins Geldanlage- und Finanzblog schreibt der Vermögensberater und frühere Risikocontroller bei der Allianz interessant und -soweit ich das als blutiger Laie beurteilen kann- fundiert über die zu den jeweiligen persönlichen Zielen und Risikovorstellungen passenden Anlagestrategien. Dass Dr. Peterreins dabei auch das Marketing für eigene Produkte und Leistungen nicht völlig ausblendet, ist vollkommen legitim.

Holger Handstein veröffentlicht als Der Privatanleger Bedenkenswertes jenseits des Alltags an den Börsen und behauptet zwar “Gute Geldanlage ist langweilig”, was ich beim Lesen seiner Artikel allerdings nicht bestätigen kann.

→ 1 KommentarRubrik: Kurz verlinkt · Netzkultur: Blick in die Blogs

Im Kino: Soul Kitchen

10. Januar 2010 · 2 Kommentare

Fatih Akin sollte was verändern. Entweder weniger Hamburg, oder weniger Moritz Bleibtreu. Oder weniger Migrationssettings. Vielleicht auch von allem weniger. Jedenfalls habe ich “Soul Kitchen” verglichen mit allem, was er vorher abgeliefert hat, eher als schwach empfunden.

Slapstick und ernstere Elemente halten sich anfangs noch recht harmonisch die Waage; doch irgendwann gleitet der Film ab in total überzeichneten Klamauk.

Vielleicht tue ich Akin und dem Film aber auch unrecht, weil hinter uns nerviges Volk saß, das fortwährend plapperte und gackerte.

→ 2 KommentareRubrik: Im Kino gewesen. Gebloggt.

Im Ballett gewesen, gehustet

30. Dezember 2009 · 4 Kommentare

Nicht ich, Kafka auch nicht. Aber jemand im Parkett. Und das so penetrant, dass ich mir gewünscht habe, Kinski hätte auf der Bühne gestanden. Vielleicht sollte jedes Theater eine Planstelle im Ensemble freihalten für einen durchgeknallten Egomanen, der auf der Bühne bereitsteht, um im Publikum für Ordnung zu Sorgen.

→ 4 KommentareRubrik: In Kiel passiert · Medien · Unterwegs gesehen

Nobel e Geste

11. Oktober 2009 · 5 Kommentare

Nur mal ganz kurz hierzu: Gibts den Literaturnobelpreis nächstes Jahr dafür, dass irgendein Youngster-Schriftsteller ein Exposé für ein Stück Weltliteratur bei seinem Agenten einreicht?

→ 5 KommentareRubrik: Zeitgeschehen

Im Kino: Mitte Ende August

12. September 2009 · Keine Kommentare bisher

Mitte Ende August. Ein zeitweise leichter, dann wieder schwül-gefährdender Sommerfilm. Sehenswert, schon allein wegen Marie Bäumer, deren Hanna eigentlich nur unbeschwerte Ferien mit der Renovierung des gemeinsam frisch erworbenen Hauses auf dem Lande verleben will. Stattdessen werden sie, ihr Mann sowie die angereisten Friedrich und Augustine mit einer beziehungsgefährdenden Vierecks-Konstellation konfrontiert, die, angelehnt an Goethes “Wahlverwandtschaften” vor dem nahen Horizont des Zufahrtsweges zum Haus theatergleich inszeniert wird.

→ Keine Kommentare bisherRubrik: Im Kino gewesen. Gebloggt.

Von Professoren und frommen Frauen

14. August 2009 · 3 Kommentare

“Aber er hat eine sehr fromme Frau, das genügt.”

Adenauer laut heutiger FAZ, S. 8, am 21.08.1949 zu dem Vorhalt aus Bayern, der als Bundespräsident vorgesehene Theodor Heuss sei nicht kirchenfreundlich genug.

→ 3 KommentareRubrik: Glaube und Religion

Spuren im Stein: Greenpeace-PR am Hindenburgufer

9. August 2009 · 2 Kommentare

Geschickte PR würde ich sagen. Und vermutlich nicht mal strafbar, weil die Aufschriften so aussehen, als seien sie mit Hochdruckreiniger oder Sandstrahlen und Schablone angebracht worden. Die Parolen stehen da schon länger an der Fördepromenade; ich war nur vorher nicht zum Knipsen gekommen.

Bild bei Twitpic

→ 2 KommentareRubrik: In Kiel passiert · Juristisches · Unterwegs gesehen

Afrika-Lyrik

5. August 2009 · 2 Kommentare

Seit langer Zeit hat es mal wieder eine Nigeria-Spam-Mail durch alle Filter geschafft und das hat sie auch verdient angesichts solcher Kostbarkeiten:

Es war am frühen Morgen
ein Angriff von gemieteten Mörder,

Töten meine Eltern an einem kalten Blut,
wie ich bin der einzige links,
sofort nach der Beisetzung ich,

um zu einem Land in der Nähe von Dakar Senegal,
wo ich wohnen jetzt als Flüchtling.

→ 2 KommentareRubrik: Netzkultur · Selbstbezogenes

Juristisches in der Zeitung

3. August 2009 · 2 Kommentare

Je leichter ein inhaltlicher Fehler in einem Zeitungsartikel zu vermeiden ist, desto peinlicher ist er.

Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht hat jüngst eine Entscheidung zur Rundfunkgebührenpflicht für gewerblich genutzte Computer gefällt. Die Kieler Nachrichten schreiben:

Und weil es ein ebenso grundsätzliches wie in der bundesdeutschen Rechtsprechung unterschiedlich gesehenes Thema ist, lässt das Oberverwaltungsgericht in Schleswig binnen eines Monats Berufung zu.

An diesem Satz ist so ziemlich alles hinter dem Komma falsch. Nun nehme ich Journalisten eigentlich nicht übel, wenn ihnen die Feinheiten des verwaltungsrechtlichen Rechtsmittelrechts nicht vertraut sind. Es hätte jedoch in diesem Fall genügt, einfach die Pressemitteilung des Gerichts wörtlich zu übernehmen, die korrekt angibt, welches Gericht die Berufung zugelassen hat und bei welchem sie einzulegen ist:

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung hat das Verwaltungsgericht die Berufung zugelassen. Gegen das Urteil ist binnen eines Monats Berufung beim Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgericht zulässig.

→ 2 KommentareRubrik: Juristisches · Kurz verlinkt · Medien

Wenn ich groß bin

2. August 2009 · 3 Kommentare

werde ich Verfärbungsinhibitor. Das klingt irgendwie fast so cool wie königlicher Schwanenzähler und man kann sich auch ähnlich viel darunter vorstellen.

Von verfaerbungsinhibitor

→ 3 KommentareRubrik: Unterwegs gesehen